14.05.2019 Thorsten Küfner

Lufthansa: Das macht Hoffnung für die Aktie

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Lufthansa
Trendthema

Die Anteilscheine der Lufthansa haben zum Auftakt in die neue Handelswoche erneut deutlich an Wert verloren. Mittlerweile liegt der Börsenwert des europäischen Marktführers sogar wieder weit unter dem ausgewiesenen Eigenkapital – was eigentlich ökonomischer Unsinn ist. Immerhin gab es auch einen Hoffnungsschimmer.

So stieg die Zahl der Passagiere im April um drei Prozent auf 12,5 Millionen. Die Auslastung verbesserte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent. Ein Grund für die positive Entwicklung war auch die Tatsache, dass die Osterferien in diesem Jahr komplett in den April fielen. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

Konjunkturdelle belastet Frachtgeschäft
Das große Sorgenkind der Kranich-Airline bleibt indes das Frachtgeschäft. Wohl auch aufgrund der schwächeren Konjunktur sanken die verkauften „Tonnenkilometer“ um 4,2 Prozent. Dadurch verringerte sich der Frachtnutzladefaktor um 8,4 Prozentpunkte auf nur noch 59,3 Prozent.

Es bleibt dabei: Für langfristig orientierte Anleger ist die enorm günstig bewertete Aktie ein sehr interessantes Investment. Beim Blick auf den angeschlagenen Chart gilt aber ganz klar: Vorsicht!

Bereits investierte Anleger können beim DAX-Titel dabeibleiben, sollten aber den Stopp bei 16,80 Euro beachten.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.