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10.08.2020 Thorsten Küfner

Lufthansa: „Auf wackligen Beinen“

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Deutsche Lufthansa

Die Lufthansa-Aktie hat auch am Tag nach den Zahlen für das zweite Quartal deutlich nachgegeben. Der MDAX-Konzern, der zwischen Anfang April und Ende Juni einen satten Fehlbetrag von Milliarden Euro erzielt hatte, dürfte es voraussichtlich auch in den kommenden Wochen und Monaten sehr schwer haben.  

Davon sind etwa auch die Experten der Großbank UBS überzeugt. Deren Analyst Jarrod Castle betonte, der Ausblick stehe auf wackeligen Beinen. Er räumte zwar ein, dass die Zahlen für das zweite Quartal weniger schlimm als befürchtet waren. Wegen der trüben Perspektiven beließ er jedoch das Kursziel bei 5,85 Euro und sein Anlagevotum auf "Sell". 

Indes hat die Privatbank Berenberg den fairen Wert für die MDAX-Titel von 8,00 auf 6,50 Euro gekappt. Die Einschätzung lautet unverändert ebenfalls "Sell". Analyst Adrian Yanoshik erklärte, die Quartalszahlen haben seine Sorgen um den Barmittelfluss erneut untermauert. Die Ergebnisse lagen zwar leicht über den Erwartungen, dennoch sei der Erholungskurs sehr unsicher.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Auch DER AKTIONÄR rät von einem Engagement bei der fundamental wie auch charttechnisch angeschlagenen Lufthansa nach wie vor ab. 

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.