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Licht statt Kupfer: Die neue KI-Wette

Licht statt Kupfer: Die neue KI-Wette
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DER AKTIONÄR 02.10.2026, 07:30 ‧ DER AKTIONÄR
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KI-Chips werden immer leistungsfähiger – doch ohne schnelle Datenverbindungen bleiben sie ausgebremst. Ein bislang wenig beachteter Zulieferer liefert die speziellen Siliziumsubstrate für optische Chips in Rechenzentren. Das Geschäft nimmt rasant Fahrt auf. Eine Prognoseanhebung macht klar: Bei diesem Zulieferer wird aus KI-Fantasie zunehmend konkretes Geschäft.

Kupferverbindungen stoßen bei den wachsenden Datenmengen zunehmend an ihre Grenzen. Optische Lösungen übertragen Informationen mit Licht und ermöglichen höhere Bandbreiten bei geringerem Energieeinsatz. Der Markt für optische Ethernet-Produkte soll deshalb von rund 4 Milliarden Dollar 2022 auf 80 Milliarden Dollar 2031 wachsen.

Der Boom kommt bereits im Zahlenwerk an: Für das 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwartet das Unternehmen nun rund 50 Prozent Umsatzwachstum. Der Photonik-Umsatz soll sich im Vergleich zum Vorjahresquartal etwa verdreifachen. Mehrjährige Kapazitätsvereinbarungen mit Kunden sorgen dabei für zusätzliche Planbarkeit.

Noch größer ist der Gewinnhebel: Der steigende Anteil margenstarker Photonik-Produkte könnte die Bruttomarge in den kommenden Jahren deutlich verbessern. Aktienexperte Thomas Bergmann hat die Neuempfehlung zum Top-Tipp der Woche analysiert und erklärt, warum risikobewusste Anleger jetzt zugreifen. Mehr in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR (ab S. 32).

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Weitere Themen im Heft:

Erfolgreich durchleuchtet

Nach zwei schwierigen Jahren zeichnet sich bei dem Hidden Champion ein Turnaround ab. Der Auftragseingang ist so stark wie seit Jahren nicht mehr, gleichzeitig greifen die Kostensenkungen. Eine durchaus explosive Mischung. (S. 12)

„Ich sehe Versagen auf allen Ebenen“

BioNTech war mal Anlegers Liebling, doch der Glanz ist längst verblasst. Die beiden Gründer wollen gehen – was bleibt dann noch? AKTIONÄR-Herausgeber Bernd Förtsch hat viele Fragen. (S. 34)

Killt Muse Allianz und Co?

Der neue KI-Agent von Meta sorgt für Begeisterung und Angst zugleich. Finanzaktien waren die großen Verlierer. Auch Versicherer mussten teils kräftige Kursverluste hinnehmen. Ist Muse tatsächlich eine Gefahr für Branchen-Riesen wie die Allianz? (S. 38)

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Australiens größter Goldproduzent weckt Begehrlichkeiten. Gold Fields legt ein Angebot vor und Agnico Eagle soll ebenfalls Interesse haben. (S. 44)

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Der E-Commerce-Konzern wandelt sich immer mehr zum KI-Player. Wenig überraschend spielen deshalb Chips eine große Rolle – sowohl die eigenen als auch die von Nvidia. (S. 46)

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Quelle: Börsenmedien AG