16.05.2019 Jan Paul Fori

Kurz vor der Hauptversammlung: Steht die STS-Aktie kurz vor dem großen Crash?

-%
DAX
Trendthema

Von der 50 Prozent Kursrallye von Anfang April ist fast nichts mehr übrig. Am Donnerstag notierte die Aktie der STS-Group bei 8,76 Euro und damit lediglich 13 Prozent über dem Apriltief. Sollte der Ceo Andreas Becker die Analysten auf der morgigen Hauptversammlung nicht überzeugen können, droht ein erneuter Kurssturz.

Beim sogenannten „Earnings Call“ am 15. Mai hatte Becker wenig Positives zu berichten. In allen wichtigen Märkten blieb die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2019 hinter den Erwartungen zurück.

Insgesamt betrug der Umsatzrückgang 12,3 Prozent auf 95,5 Millionen Euro. Zudem drückten höhere Kosten, unter anderem im Zusammenhang mit der Eröffnung einer neuen Produktionsstätte in China, auf die Ebita-Marge. Diese verschlechterte sich von 7,4 Prozent auf 4,5 Prozent.

Der Ceo Andreas Becker setzt nun auf eine Wiederbelebung des Geschäfts im zweiten Halbjahr. Für das Gesamtjahr hält die STS-Group an ihren Zielen fest und erwartet demnach ein adjustiertes operatives Ergebnis auf Vorjahresbasis in Höhe von 23,7 Millionen Euro. Der Umsatzerlös soll sich ebenfalls am Vorjahr orientieren und zwischen 400 und 410 Millionen Euro liegen.

Finger weg!

Das Chartbild der STS-Aktie stimmt alles andere als positiv. Zwar steht die Aktie nicht vor einem akuten Crash-Signal, für einen Aufwärtstrend fehlen der Aktie jedoch weiterhin schlagkräftige Impulse. Becker könnte diese jedoch auf der morgigen Hauptversammlung liefern. Bis dahin bleibt die Aktie jedoch nur ein Kandidat für die Watchlist.

Update vom 27.09.2019

Der Autor Jan-Paul Fori hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: STS Group.