15.05.2019 Thorsten Küfner

K+S: Die Kursziele steigen weiter

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K+S
Trendthema

Quartalszahlen des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S %
  waren in den vergangenen Jahren oftmals Ereignisse, die bei den Anteilseignern für wenig Freude sorgten. Gestern war das anders: Der MDAX-Konzern %
überzeugte mit seinen Zahlen und dem zuversichtlichen Ausblick auf das Gesamtjahr. Das gefällt auch den Analysten.

So haben gestern beispielsweise die Credit Suisse, NordLB und Independent Research ihre Kursziele für die K+S-Papiere angehoben. Mittlerweile rät die Mehrheit der Experten zum Kauf der Aktie. Dies war vor zwei Jahren noch ganz anders.

So lag laut den Bloomberg-Daten vor zwei Jahren die Zahl der Experten, die zum Verkauf riet (rote Balken in der Grafik), deutlich größer als die der positiv gestimmten Analysten. Nun empfehlen 14 Experten den Kauf (grüne Balken) der MDAX-Titel, lediglich zwei raten zum Ausstieg:

Game-Changer Bethune?
Der Hauptgrund für die positivere Einschätzung der meisten Analysten liegt natürlich vor allem an der positiven Entwicklung der neuen Mine in Kanada (Bethune). Lange Zeit war längst nicht klar, ob das teure Projekt auch wirklich Mehrwert für die Anteilseigner von K+S schaffen kann.

Nun belegen die Quartalszahlen regelmäßig, dass durch dieses Werk die Kaliproduktion des Konzerns steigt – und das bei deutlich niedrigeren Kosten als an den deutschen Standorten.

K+S (WKN: KSAG88)

Mutige bleiben dabei

Auch DER AKTIONÄR war lange Zeit eher skeptisch gestimmt. Doch für das Jahr 2019 dürfte es kaum einem anderen HDAX-Unternehmen gelingen, den Gewinn so deutlich zu steigern wie K+S.

Umsatz in Mrd. € EBIT in Mio. € Gewinn je Aktie in €
2018 4,04 165,3 0,22
2019e 4,32 427,8 1,22
2020e 4,51 538,2 1,76

Für mutige Anleger bleiben die Papiere, die morgen übrigens ex-Dividende (0,25 Euro je Aktie) gehandelt werden, ein klarer Kauf. Der Stoppkurs sollte bei 14,10 Euro belassen werden.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.