Die für den globalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus bleibt weiterhin gesperrt. Dementsprechend ist die Nervosität am Ölmarkt unverändert hoch. Die Ölpreise verharren daher auf dreistelligem Niveau, welches sie bereits kurz vor dem Wochenende erreicht hatten. So kostet WTI-Öl aktuell 102 Dollar, bei Brent-Öl sind es sogar 108 Dollar pro Barrel.
US-Präsident Donald Trump scheint angesichts der jüngsten Entwicklung allmählich auch nervös zu werden. Daher hat er nun dafür geworben, dass andere Länder dabei helfen sollen, die Seeblockade zu brechen beziehungsweise mit Kriegsschiffen Frachtschiffe durch die Meerenge zu geleiten. Doch verständlicherweise gab es von Japan, Australien, Deutschland und vielen anderen Ländern bisher Absagen. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht derzeit "keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken". Er betonte, dass Deutschland nicht Teil des Krieges ist "und wir wollen es auch nicht werden".
Indes gab es auch am Wochenende weiterhin Angriffe auf den Iran sowie auf Israel und die arabischen Nachbarländer. Dabei wurden erneut gezielt Energieanlagen ins Visier genommen. Daher verharren die Ölpreise auf dreistelligem Niveau, woran selbst die umstrittene Lockerung von russischen Sanktionen nichts ändern konnte.
Nach etwas mehr als zwei Wochen Krieg scheint die Lage festgefahren zu sein. Solange die Straße von Hormus nicht befahrbar bleibt, werden die Ölpreise auf hohem Niveau verharren. Deshalb klingeln die Kassen weiterhin bei Energieriesen wie etwa Repsol. Der spanische Konzern ist breit und strategisch clever aufgestellt, aber nicht im Nahen Osten aktiv. Dementsprechend stark entwickelt sich der Kurs der Dividendenperle (aktuelle Rendite 4,5 Prozent), sodass nun der Stoppkurs zur Gewinnsicherung auf nun 16,00 Euro erneut nachgezogen werden sollte.
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16.03.2026, 07:01