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Krieg im Iran: Saudi‑Arabien hält Ölpreise von 180 Dollar für möglich

Krieg im Iran: Saudi‑Arabien hält Ölpreise von 180 Dollar für möglich
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Thorsten Küfner Heute, 06:48 Thorsten Küfner

Der Krieg im Nahen Osten geht mit unverminderter Härte weiter. Beide Konfliktparteien greifen dabei auch nach wie vor Energieanlagen an. So bestätigte nun etwa der britische Konzern Shell, dass eine Anlage in Katar beschädigt wurde. So trafen die Attacken auf Ras Laffan die Gasaufbereitungsanlage „Pearl", die man gemeinsam mit seinem lokalen Partner betreibt.

Nach Angaben des Konzerns kam es infolge des Angriffs zu einem Brand auf dem Gelände, der inzwischen gelöscht werden konnte. Die Anlage befinde sich aktuell in einem sicheren Zustand. Das genaue Ausmaß der Schäden ist jedoch noch unklar. Der staatliche katarische Energiekonzern sprach von „erheblichen Schäden“. 

Bei der Anlage handelt es sich um ein sogenanntes Gas-to-Liquid-Projekt, bei dem Erdgas in flüssige Kraftstoffe umgewandelt wird. Täglich können dort bis zu 1,6 Milliarden Kubikfuß Gas verarbeitet und in rund 140.000 Barrel Produkte wie Diesel, Kerosin und Basisöle umgewandelt werden. Laut Shell ist „Pearl“ die größte Anlage dieser Art weltweit. Die LNG-Produktion am Standort hatte der Konzern bereits Anfang März reduziert.

Die Ölpreise haben nun etwas korrigiert, verharren aber immer noch auf hohen Niveaus. So müssen für ein Barrel der Sorte WTI derzeit 92 Dollar bezahlt werden. Bei Brent sind es sogar 105 Dollar. 

Doch geht es nach saudi-arabischen Öl-Experten, so könnten die Preise bei einer Fortsetzung des Konflikts sogar noch bis auf 180 Dollar klettern. Mehr dazu lesen Sie hier

Repsol (WKN: 876845)

Auch wenn die Ölpreise heute wieder etwas nachgeben, verschafft das aktuelle Preisniveau effizienten Energiekonzernen wie Repsol natürlich eine hervorragende Basis für weiter sprudelnde Gewinne. Darüber hinaus lockt die Aktie trotz des zuletzt kräftigen Kursanstiegs mit einer stattlichen Dividendenrendite von 4,5 Prozent. Wer die Papiere im Portfolio hat, bleibt dabei und belässt den Stopp vorerst bei 16,00 Euro. 

Bei welchen anderen Dividendenperlen sogar satte Renditen von bis zu 18 Prozent möglich sind, erfahren Sie hier.

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