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Krieg im Iran: China will laut Trump helfen

Krieg im Iran: China will laut Trump helfen
Foto: CNP/AdMedia/picture alliance/dpa
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Thorsten Küfner Heute, 06:53 Thorsten Küfner

US-Präsident Donald Trump zufolge hat Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping Unterstützung bei einer möglichen Lösung des Iran-Konflikts signalisiert. In einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News erklärte Trump, Xi habe deutlich gemacht, dass er eine Einigung begrüßen würde. Zudem habe der chinesische Präsident angeboten: "Wenn ich irgendwie helfen kann, würde ich das gerne tun."

Auf Nachfrage bestätigte Trump ausdrücklich, dass Xi diese Aussage tatsächlich gemacht habe. Etwas zurückhaltender äußerte sich hingegen US-Außenminister Marco Rubio. In einem zuvor veröffentlichten Interview mit NBC News betonte er, Washington habe Peking nicht um Unterstützung gebeten. "Wir haben nicht um Chinas Hilfe gebeten, noch benötigen wir ihre Unterstützung", sagte Rubio.

Trump verwies zugleich darauf, dass China großes Interesse an einer Wiederöffnung der Straße von Hormus habe. Die strategisch wichtige Wasserstraße ist seit Beginn des Iran-Kriegs nur noch eingeschränkt passierbar, wodurch insbesondere der weltweite Ölhandel erheblich beeinträchtigt wird. China zählt zu den größten Abnehmern iranischen Öls und ist daher besonders von den Störungen betroffen.

Darüber hinaus erklärte Trump, Xi habe zugesichert, keine weiteren militärischen Güter an den Iran zu liefern. Eine offizielle Bestätigung aus Peking für diese angeblichen Zusagen lag zunächst allerdings nicht vor. China gilt neben Russland als einer der wichtigsten Partner und Rüstungslieferanten Teherans.

Indes sollen Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate während des jüngsten Konflikts laut einem Medienbericht erstmals direkte Militärschläge gegen Ziele im Iran durchgeführt haben. Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf aktuelle und ehemalige hochrangige US-Regierungsvertreter, dass die Angriffe als Reaktion auf iranische Attacken gegen das eigene Staatsgebiet erfolgt seien. Details zu Zeitpunkt oder konkreten Zielen der unabhängig voneinander ausgeführten Einsätze nannten die Quellen jedoch nicht. Eine offizielle Bestätigung aus Riad oder Abu Dhabi gab es bislang nicht.

OMV (WKN: 874341)

Die anhaltende Unsicherheit im Nahen Osten sorgt weiterhin für Unsicherheit und dadurch für anhaltend hohe Ölpreise. Dies spielt nach wie vor Firmen wie etwa OMV in die Karten. Die günstig bewertete Dividendenperle bleibt ein Kauf. Der Stopp sollte nun auf 49,00 Euro nachgezogen werden. 

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