Lithium-Rallye steht kurz bevor – so profitieren Sie!
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26.04.2019 Stefan Limmer

Keine Lust auf Deutsche Bank und Commerzbank? Das sind die trendstärksten Aktien Deutschlands!

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Commerzbank

Die Fusion zwischen Commerzbank und Deutsche Bank ist gescheitert. Der AKTIONÄR empfiehlt weiterhin bei beiden Aktien an Bord zu bleiben. Durch eine hohe Trendstärke überzugen kann jedoch weder die Commerzbank noch die Deutsche Bank. Die TSI Rangliste gibt Aufschluss darüber, wo aktuell das höchste Momentum zu finden ist.

Auf Platz 1 notiert bereits seit Wochen die Aktie des Windanlagenherstellers Nordex. Der aktuelle TSI Wert liegt derzeit sogar bei perfekten 100 Prozent. Auf Platz zwei und drei folgen Nemetschek und Dialog Semiconductor. Die Commerzbank liegt mit einem aktuellen TSI Wert von 32,6 auf Platz 71. Die Deutsche Bank mit 10,8 Prozent auf Rang 92. Alle drei Aktien unter den Top-3 überzeugen nicht nur durch eine hohe Trendstärke. Nordex profitiert vom neu ausgebrochenen Boom der Windenergie. Dialog Semiconductor konnte erst kürzlich gute vorläufige Zahlen vorlegen. So hat der Chipproduzent die Prognose für die Bruttomarge angehoben. Wegen geringerer Kosten dürfte diese nun bei 49,3 statt 48,3 Prozent liegen. Das Unternehmen rechnet beim Umsatz mit 295 Millionen und beim operativen Gewinn mit 25 Millionen Dollar. Und auch beim Bausoftwarehersteller sind die jüngsten Eckdaten gut ausgefallen und der Ausblick konnte überzeugen. So wird im Gesamtjahr 2019 mit einem Umsatz zwischen 540 bis 550 Millionen Euro gerechnet, was einem Plus von 17 bis 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Weiterhin in Kauflaune

Alle drei Aktien befinden sich derzeit im TSI 2.0 Depot des AKTIONÄR und liegen jeweils deutlich im Plus. Seit der Grünschaltung der Börsenampel im März liegt die Investitionsquote mittlerweile bei rund 75 Prozent. Drei Plätze im Portfolio sind noch unbesetzt, diese werden in den nächsten Wochen belegt.

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.
Die Geschichten des Geldes

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0