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18.09.2019 DER AKTIONÄR

Joker Draghi - Raubzug beim Sparer - Geldsegen für Aktionäre

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Mario Draghi beendet seine Amtszeit als Präsident der EZB so, wie er sie begonnen hatte: mit einer Zinssenkung. Die Zinssätze für das Hauptrefinanzierungsgeschäft sowie für die Spitzenrefinanzierungsfazilität ließ er wie erwartet unverändert, doch den Satz für die Einlagefazilität senkte er um zehn Basispunkte auf minus 0,5 Prozent.

Darüber hinaus nimmt er die Anleihekäufe wieder auf. Insgesamt 20 Milliarden Euro wird die Notenbank ab November monatlich in die Märkte pumpen – und das ohne zeitliches Limit.

Mit der Senkung des Einlagenzinses will Draghi die Banken mehr oder weniger dazu zwingen, mehr Kredite an Unternehmen und Verbraucher zu vergeben. Ansonsten müssten sie überschüssiges Zentralbankguthaben bei der EZB parken und dafür Strafzinsen zahlen. 

Durch den Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen sinken die Renditen und verringern sich die Finanzierungskosten für die Wirtschaft. Mittelbar sollen diese Maßnahmen die Konjunktur ankurbeln und die Inflation näher an das Ziel von unter, aber nahe zwei Prozent bringen. 

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