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25.01.2021 Lars Friedrich

Internet-Aktien: Zum Wohle Chinas

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Alibaba

Ermittlungen, Regulierung – und am Ende die Zerschlagung? Was der Staat wirklich von Unternehmen wie Alibaba und Tencent will.

Dieser Text war anders geplant. Er sollte die Interessen und das Vorgehen der chinesischen Politik beleuchten, um Anleger zu einer realistischeren Sichtweise auf das Verhältnis zwischen Staatsführung und großen Unternehmen anzuregen. Inzwischen wird das Horror-Narrativ von Zerschlagung und Enteignung, das in Medien- und Finanzkreisen herumgereicht wurde, aber ohnehin nur noch in deutlich entschärfter Variante gespielt. An zwei wesentlichen Punkten haben konkrete Neuigkeiten all die Deutungen, Meinungen und (vorschnellen) Prognosen ersetzt.

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Buchtipp: Der Freiheitshandel

„Wandel durch Handel“, so lautet die Devise, mit der deutsche Unternehmen (gute) Geschäfte mit Diktatoren und Diktaturen machen. Mathias Döpfner hat als junger Journalist diese Devise aus dem Mund von Kanzler Kohl höchstpersönlich gehört. Es hat sich jedoch gezeigt: Dadurch verändert sich nichts zum Besseren, ganz im Gegenteil. Deutschland, der Westen, wir alle machen uns vielmehr von Diktaturen abhängig und damit mitschuldig an Menschenrechtsverletzungen, Gewalt gegen die eigene Bevölkerung, gegen Journalisten, die nur die Wahrheit herausfinden und darüber berichten wollen. Spektakuläre Fälle wie der von Jamal Khashoggi oder Deniz Yücel zeigen: Wir müssen unsere (Handels-)Strategie im Umgang mit Despoten und Diktatoren überdenken.

Der Freiheitshandel

Autoren: Döpfner, Mathias
Seitenanzahl: 250
Erscheinungstermin: 18.04.2024
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