Intel sorgt für Aufsehen: Die Aktie legt deutlich zu, nachdem der Chipriese seinen Einstieg in das ambitionierte Terafab-Projekt von Elon Musk bekannt gab. Dieses zielt auf die Entwicklung eigener Halbleiter für Tesla, SpaceX und xAI ab. Hinter dem Namen „Terafab“ steckt Musks Plan, künftig Chips für Anwendungen in Robotik, KI und Weltraum-Infrastruktur selbst zu produzieren. Ziel ist es, jährlich eine gewaltige Rechenleistung aufzubauen – rund ein Terawatt Kapazität pro Jahr.
Intel bringt dabei seine Stärke in Design, Fertigung und Packaging leistungsstarker Chips in großem Maßstab ein. Das passt zur Vision von Elon Musk, der Terafab im März vorgestellt hatte. Das Projekt bündelt die Kräfte seiner Unternehmen und soll Chips sowohl für den Einsatz im All als auch auf der Erde liefern – rund 80 Prozent der Kapazitäten sind für Weltraumprojekte vorgesehen.
Besonders ambitioniert: Terafab soll als integrierte End-to-End-Fabrik funktionieren, in der Entwicklung, Tests und Verpackung an einem Ort stattfinden. Laut Musk ist ein derartiges Konzept bislang weltweit einzigartig. Produziert werden unter anderem Chips für Teslas autonome Fahrzeuge, die Optimus-Roboter sowie spezialisierte Lösungen für solarbetriebene KI-Systeme im All.
Auch operativ zeigt sich Intel eng eingebunden: Elon Musk war zuletzt persönlich vor Ort in den Unternehmensanlagen.
An der Börse wird dies honoriert. Die Aktie von Intel gewinnt fast drei Prozent auf 52,26 Dollar und ist damit heute hinter Broadcom der zweitstärkste Wert des Tages im Tech-Werte-Index Nasdaq 100. Mit dem heutigen Kursanstieg nimmt das Papier wieder Kurs auf das Mitte Januar bei 54,60 Dollar markierte Mehrjahreshoch. Ein Sprung darüber würde ein neues Kaufsignal bedeuten. AKTIONÄR-Leser liegen bei der Aktie mittlerweile mehr als 120 Prozent im Plus. Gewinne laufen lassen!
Heute, 20:14