12.05.2017 Maximilian Völkl

Innogy: Massive Probleme in Großbritannien – na und?

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Innogy
Trendthema

Die RWE-Tochter Innogy ist mit Licht und Schatten in das neue Jahr gestartet. Auf der einen Seite hat der Versorger den Gewinn gesteigert und die Prognose bestätigt. Auf der anderen Seite wurden die Probleme auf dem wichtigsten Auslandsmarkt Großbritannien nach wie vor nicht behoben. Die Aktie reagiert insgesamt positiv.

„Die Aussichten im Segment Vertrieb Großbritannien haben sich erheblich eingetrübt“, heißt es im Zwischenbericht zum ersten Quartal. Im sehr intensiven Wettbewerb habe sich das Marktumfeld verschlechtert. Seit zwei Jahren kämpft das Unternehmen bereits mit Schwierigkeiten in Großbritannien. Wegen massiver Probleme bei IT und Kundenservice wurde Anfang 2016 ein Restrukturierungsprogramm gestartet. Für 2017 wird nun nicht mehr damit gerechnet, dass im britischen Vertriebsgeschäft ein positives EBIT erreicht wird.

Insgesamt ist der Start in das neue Jahr dennoch ordentlich verlaufen. Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten stieg das EBIT um sechs Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Zudem erzielte Innogy ein positives bereinigtes Nettoergebnis von 684 Millionen Euro. Hier nannte der Konzern allerdings keinen Vergleichswert, da die Abspaltung im Vorjahr noch nicht umgesetzt war. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. „Der Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2017 entspricht unseren Erwartungen", sagte Finanzvorstand Bernhard Günther. Er bestätigte die Prognosen.

Stabiles Investment

Das starke Netzgeschäft konnte die Probleme im Bereich Erneuerbare Energien kompensieren. Das regulierte Geschäft macht 60 Prozent bei Innogy aus und sorgt für Stabilität. Anleger, die im Versorgersektor mit geringem Risiko investieren wollen, sind bei der RWE-Tochter richtig. Hier winkt zudem eine attraktive Dividendenrendite von knapp fünf Prozent.

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Autor: John F. Wasik
ISBN: 9783864702471
Seiten: 232 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Januar 2015
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
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