Sieben neue Highflyer: Nach Apple, Tesla & Co
19.02.2011 Florian Westermann

Infineon: Die Woche der Hauptversammlung

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Infineon

Der Halbleiterhersteller Infineon hat am Donnerstag seine Hauptversammlung abgehalten. Konzernchef Peter Bauer schaut mit Optimismus nach vorne. Von der zukünftigen Entwicklung sollen auch die Aktionäre profitieren.

Der Halbleiterhersteller Infineon hat es geschafft: Von der Krise der vergangenen Jahre keine Spur mehr. Die am Donnerstag abgehaltene Hauptversammlung verlief entsprechend entspannt. In den Vorjahren war dies nicht immer so. Kein Wunder: Mitte März 2009 notierte die Aktie des einstigen Highflyers bei 0,38 Euro auf ihrem absoluten Tiefststand. Die Finanz- und Wirtschaftskrise gepaart mit dem Nachfrageeinbruch hatten dem Konzern schwer zugesetzt.

Wieder überaus erfolgreich  

Doch dieser Abschnitt ist längst Vergangenheit. Das Geschäftsjahr 2009/10 war wieder überaus erfolgreich. "Wir sind in geordneten Verhältnissen angekommen", sagte Konzernchef Peter Bauer, dessen Vertrag vom Aufsichtsrat um weitere fünf Jahre bis 2016 verlängert wurde.

Weitere Ausschüttzungen geplant

Die Aktionäre erhalten erstmals seit zehn Jahren wieder eine Dividende - in Höhe von 10 Cent pro Aktie. Mit Blick auf künftige Ausschüttungen sagte Bauer: "Wenn wir weiter alles richtig machen, ändert sich daran auch erst einmal nichts". Nach dem Verkauf der Handychipsparte an Intel ist Infineon in die Bereiche Automotive, Industrial & Multimarket und Chip Card & Security gegliedert. Auch wegen des Auto-Booms in Asien verspreche diese Strategie anhaltendes Wachstum.

Zukäufe im Blick

Infineon sitzt derzeit auf hohen Cashreserven. Zukäufe seien zwar geplant, jedoch habe man dabei keine Eile. "Nur weil wir jetzt viel Geld haben, werden wir es nicht mit vollen Händen ausgeben. Geld brennt keine Löcher in die Hosentasche", so Bauer weiter.

Auf Kurs   

Die starke Bilanz, die hohe Nachfrage aus dem Automobilsektor und die Spekulationen über einen möglichen Ankeraktionär sorgen weiter für Fantasie. Die Ergebnisse für das erste Halbjahr wird der Konzern am 3. Mai veröffentlichen. DER AKTIONÄR hält an seinem Kursziel von 8,50 Euro fest. Ein Stopp bei 6,75 Euro sichert ab.

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