Infineon investiert weiter in seinen Standort Villach in Österreich und will dort eine neue Fertigung für Galliumnitrid-Leistungshalbleiter (GaN) aufbauen. Nach Unternehmensangaben entsteht damit weltweit erstmals eine Hochvolumenproduktion für GaN-Bauelemente der neuesten Generation auf 300-Millimeter-Wafern.
Der Produktionsbeginn ist für Ende 2027 geplant. Bis 2034 will Infineon insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro in das Vorhaben investieren. Hinter dem Ausbau steht die wachsende Nachfrage nach effizienten Lösungen zur Stromversorgung. GaN-Halbleiter können nach Angaben des Unternehmens dazu beitragen, Energieverluste zu verringern. Infineon sieht Einsatzmöglichkeiten unter anderem in KI-Rechenzentren, der Energieinfrastruktur, der Elektromobilität, der Robotik und der Unterhaltungselektronik.
Unterstützung erhält das Projekt aus dem Europäischen Chips Act: Im Rahmen des Förderprogramms sind 319 Millionen Euro für die Investition vorgesehen.
Am 10. November wird es spannend. Denn dann wird Infineon die Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen. Wie man beim DAX-Titel derzeit handeln sollte, erfahren Sie hier.
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Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Infineon befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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