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28.02.2020 Markus Bußler

Goldexperte Bußler: Blutroter Donnerstag bei Goldaktien

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Gold

Der Goldpreis hat sich in den vergangenen Tagen noch gut gehalten. Doch bei den Goldminenaktien kam es in den vergangenen Tagen zu einem regelrechten Abverkauf. Die Minenaktien gerieten in den Sog der Standardaktien. Das Motto: Panik. Niemand möchte mehr risikobehaftetet Assets haben. Gekauft wurden vermeintlich sichere Häfen wie der Schweizer Franken oder auch der japanische Yen. Und dann geschah noch etwas an der Börse in Toronto, das die Panik noch verstärkte.

Der Goldpreis startete gestern noch einigermaßen fest in den Handel, doch die Minenaktien konnten diesen Aufwärtstrend nicht mitgehen. Sie knickten im Tagesverlauf immer weiter ein. Der Druck verstärkte sich noch einmal, als es am Nachmittag in Kanada zu Problemen beim Handel an der TSX gekommen ist. Technische Probleme seien schuld gewesen. Der Handel wurde schließlich 40 Minuten früher beendet. Das wiederum hat einige Anleger dazu veranlasst, Aktien über die OTC zu verkaufen – dort aber ist der Handel in der Regel nicht sehr liquide. Am Ende stand ein Minus von sieben Prozent beim HUI. „Das war einer der schwärzesten Tage in der jüngeren Geschichte“, sagte Markus Bußler.

Sicherlich ist der Abverkauf auf den ersten Blick extrem übertrieben. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das erste Quartal für die Goldminenunternehmen ein sehr gutes werden dürfte. Zum einen würde der Goldpreis den Goldminenunternehmen einen starken Cashflow bescheren. Zum anderen könnte sich auch der deutlich gesunkene Ölpreis positiv auf die Kosten auswirken. „Aber das interessiert aktuell niemanden“, sagt Markus Bußler. Anleger verkaufen aktuell ohne Rücksicht auf Verluste. Smarte Anleger werden in den kommenden Tagen beziehungsweise Wochen Einstiegschancen bekommen. „Die Gewinner von morgen werden in den kommenden Tagen geboren.“

Im Rahmen der Einzelaktien geht es in der Sendung eher exemplarisch um den weltgrößten Goldproduzenten Newmont Goldcorp und einen der beliebten Silberproduzenten First Majestic Silver. Anhand der beiden Aktien zeigt Markus Bußler auf, wie groß der Schaden ist, der technisch bei den Aktien entstanden ist. Die komplette Sendung können Sie gleich hier ansehen.