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06.03.2020 Markus Bußler

Gold: Rücksetzer! Welcher Rücksetzer?

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Gold

Der Goldpreis präsentiert sich am Donnerstag erneut stark. Das Edelmetall nähert sich damit dem Hoch, das Gold vor dem Corona-Einbruch erzielt hat. Die starken Verluste von vergangenem Freitag – die größten binnen der vergangenen sieben Jahren – sind damit wieder ausradiert. Während die Standardaktien die Gemüter der Anleger aktuell arg strapazieren, ist der Goldpreis zurück in ruhigerem Fahrwasser. Heute allerdings steht noch ein wichtiges Ereignis an: der US-Arbeitsmarktbericht.

Dazu passt auch, was Paul Robinson, Direktor des Researchhauses CRU, am Rande der Minenmesse PDAC in Toronto gegenüber dem Internetportal kitco.com geäußert hat. „Gold sollte bei Investoren aktuell ganz oben auf der Kaufliste stehen“, sagte er. Dagegen sieht er Energieaktien aktuell eher am unteren Ende – und die Industriemetalle irgendwo in der Mitte. Es gehe aktuell darum, das Kapital zu erhalten und das sei genau das, was Gold mache. Gold werde weiter nach oben streben in diesen unsicheren Zeiten. Er gehe davon aus, dass sich das Corona-Virus weiter in Europa und Amerika verbreiten werde. Das werde die Angst und Unsicherheit schüren, was wiederum Gold weiter beflügeln werde. Allerdings ist er mit Blick auf den Minensektor etwas vorsichtiger, da das Virsu die Nachfrage nach Gold dämpfe.

Gold (ISIN: XC0009655157)

DER AKTIONÄR bleibt grundsätzlich optimistisch für den Goldpreis. Das Edelmetall hat das Potenzial, vielleicht schon im laufenden Jahr ein neues Allzeithoch in US-Dollar zu erreichen. In vielen anderen Währungen, wie dem Euro, dem Australischen Dollar, dem Kanadischen Dollar, dem Yen und vielen Schwellenländerwährungen hat Gold dies schon erreicht. Es scheint einzig die noch vorhandene Dollar-Stärke zu sein, die das Allzeithoch in US-Dollar verhindert. Weitere Zinssenkungen in den USA könnten den Dollar schwächen und Gold noch weiter beflügeln. Anleger nutzen daher Rücksetzer, um eine Position auf- beziehungsweise auszubauen.