28.04.2014 Alfred Maydorn

Gold: Boden erreicht, Ziel 5.000 Dollar pro Unze

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Gold
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5.000 Dollar – der US-Ökonom Peter Schiff hält an seinem Kursziel für eine Unze Gold fest. Und dass obwohl der Goldpreis zuletzt sogar Mühe hatte, die Marke von 1.300 Dollar zu halten. Aber Schiff ist zuversichtlich, dass die anhaltend lockere Geldpolitik der US-Notenbank für wieder steigende Notierungen beim Gold sorgen wird.

Für Peter Schiff ist der Boden beim Goldpreis erreicht. Fundamental spreche jetzt alles für anziehende Kurse. So sei in den kommenden Jahren eine wachsende Goldnachfrage aus China zu erwarten. Bis zum Jahr 2017 soll sie um 20 Prozent auf 1.132 Tonnen steigen, erwartet Schiff.

Kurstreiber Notenbank

Des Weiteren unterstütze die anhaltende Dollar-Schwäche und wieder anziehende Notierungen bei Öl und anderen Rohstoffen den Goldpreis beflügeln, argumentiert Schiff. Größter Kurstreiber für Gold sei aber die US-Notenbank. Sie wird seiner Meinung nach an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten müssen. Die Notenbank wird auch weiterhin Geld drucken müssen.

Ziel 5.000 Dollar

„Wenn die US-Notenbank eingesteht, dass ihre Einschätzung einer anhaltenden konjunkturellen Erholung falsch ist, wird sie ihrer Politik ihre lockere Geldpolitik nicht zurückfahren, sondern sogar wieder ausweiten“, so Schiff. Dann werde Gold zu einer neuen Rallye starten. Das Kursziel für Gold belässt Schiff unverändert bei 5.000 Dollar.