Die Aktie von Equinor hat im gestrigen Handel erneut ein Rekordhoch markiert. Der größte westeuropäische Produzent von Erdgas profitiert natürlich in enormem Umfang davon, dass die Gaspreise in Europa immer weiter gestiegen sind und notieren aktuell auf dem höchsten Ende 2022 notieren. Denn am Markt sorgt man sich weiter um den Nahen Osten.
So droht im Jemen neues Ungemach: Wie jemenitische Militärkreise sowie Augenzeugen berichten, hat die Huthi-Miliz die strategisch bedeutsame Hafenstadt Mokka an der Westküste des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Damit gerät die von Teheran unterstützte Gruppierung noch näher an die Meerenge Bab al-Mandab, einen der zentralen Engpässe für den weltweiten Schiffsverkehr.
Auch der direkte Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeigt keinerlei Anzeichen einer Entspannung. Laut iranischen Medien erklärte Hassan Hassansadeh, Kommandeur der Revolutionsgarden-Bodentruppen im Großraum Teheran, die iranischen Streitkräfte seien bereit für "Blitzoffensiven" zur Verteidigung des Landes: "Heute sind wir bereit, an jedem Punkt des Landes mit hoher Geschwindigkeit präsent zu sein und den Feind, in welcher Lage er sich auch befinden mag, zu vernichten."
Wenig verwunderlich setzte am Donnerstag der Preis für europäisches Erdgas seinen Aufwärtstrend fort: Der maßgebliche TTF-Terminkontrakt mit Lieferung in einem Monat kletterte an der Amsterdamer Börse um 2,90 Prozent auf 81,56 Euro und damit weiter über die Marke von 80 Euro je Megawattstunde (MWh). Bereits am Mittwoch hatte der Kontrakt erstmals seit Ende 2022 diese Schwelle überschritten.
DER AKTIONÄR bleibt angesichts der aktuellen Entwicklung für die Anteilscheine des Energieriesen Equinor weiterhin zuversichtlich gestimmt. Die immer noch relativ günstige Dividendenperle ist ein attraktives Investment (Stoppkurs: 27,00 Euro), zumal auch der Chart spannend ist.
Heute, 08:27
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