Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
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23.05.2019 Marion Schlegel

Evotec: Das gibt’s doch nicht

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Evotec

Gerade schien die Aktie von Evotec den Ausbruch nach oben zu schaffen, da grätscht die allgemeine Marktschwäche dazwischen. Evotec verliert mehr als zwei Prozent auf 23,36 Euro. Damit notiert das Papier exakt auf dieser wichtigen Supportmarke (Septemberhoch 2018). Derzeit präsentiert Evotec auf einigen Investorenkonferenzen. Als nächstes startet die Jefferies Global Healthcare Conference am 4. Juni 2019.

Auf breiter Front erfolgreich

Evotec verbindet neue Ideen, Technologien und sogar ganze Unternehmen, um neue Innovationen im Kampf gegen die über 3.000 Krankheiten zu kreieren, für die es derzeit keine ursächlichen Therapien gibt. Hier versucht das Unternehmen der Konkurrenz immer ein Stück voraus zu sein. Wie Evotec zum Jahreswechsel erklärte, will die Gesellschaft 2019 sogar zum bislang innovativesten Jahr in der Firmengeschichte machen. „Wir werden unsere branchenweit führenden Plattformen ausweiten und sie so kombinieren, dass sie zum innovativsten und umfassendsten Leistungspaket in der Wirkstoffforschung und -entwicklung werden. Mit Dr. Craig Johnstone, unserem neuen Chief Operating Officer, konnten wir ein neues Mitglied für unser Management Team gewinnen. Insbesondere seine Expertise auf den Gebieten künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen sowie seine tiefgreifenden Einblicke in unser Unternehmen als ehemaliger Head of Integrated Drug Discovery machen ihn für uns für die kommenden Jahren zu einer wertvollen Ergänzung unseres Management Teams.“

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Geduld!

Auch wenn die Aktie derzeit weiter mit der wichtigen Unterstützung bei 23,36 Euro zu kämpfen hat, langfristig dürfte sich das aktuelle Niveau als günstige Eintiegsgelegenheit herausstellen. Anleger lassen deswegen ihre Gewinne laufen, auch wenn tradtionell auch immer wieder größere Rücksetzer auf dem Weg nach oben einkalkuliert werden müssen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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