Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
Foto: Börsenmedien AG
29.04.2019 Thorsten Küfner

Ein Fingerzeig für BASF? Covestro mit herben Gewinneinbruch

-%
Covestro

Am Freitag wird der weltgrößte Chemieproduzent BASF seine Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Der kleinere Konkurrent Covestro hat bereits heute die Zahlen veröffentlicht. Und wie erwartet sind Umsätze und Gewinne der ehemaligen Bayer-Tochter deutlich gesunken. Sollten Anleger nun aus dem Chemiesektor aussteigen?

Aufgrund der gesunkenen Preise für einige wichtige Produkte verringerte sich Covestros Umsatz um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das EBITDA sank um 58 Prozent auf 442 Millionen Euro, der Nettogewinn sogar um 72 Prozent auf 179 Millionen Euro. Zur kompletten Unternehmensmeldung.

Das sagt der Vorstand
Der Covestro-Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Steilemann erklärte: "Das erste Quartal entsprach unserer Prognose und bestätigt unsere gedämpften Erwartungen für das Gesamtjahr. Umso wichtiger ist es daher jetzt, mit Investitionen und Effizienzanstrengungen die richtigen Weichen für unseren zukünftigen Wachstumskurs zu stellen. Denn die Nachfrage nach unseren innovativen und nachhaltigen Werkstoffen ist weiterhin intakt."

Jahresprognose bestätigt
Zudem wurde die Gesamtjahresprognose bekräftigt. Demnach rechnet Covestro mit einem EBITDA von 1,5 bis 2,0 Milliarden Euro.

Foto: Börsenmedien AG

BASF bleibt der Favorit
Das Marktumfeld für Covestro bleibt weiterhin herausfordernd. DER AKTIONÄR empfiehlt Anlegern, im Chemiesektor nach wie vor eher auf BASF oder Lanxess zu setzen.

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Covestro - €

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8