10 Top-Aktien: Kaufen. Halten. Reich werden.
Foto: Thomas Ollendorf, Deutsche Telekom AG
09.07.2019 Maximilian Völkl

Deutsche Telekom: Hilft jetzt ausgerechnet Google?

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Deutsche Telekom

In den USA kämpft die Deutsche Telekom weiterhin um die Fusion der Tochter T-Mobile US mit dem Wettbewerber Sprint. Um die Genehmigung der Kartellbehörden zu bekommen, müssen Zugeständnisse gemacht werden. Jetzt könnte sich der Tech-Riese Alphabet mit seiner Tochter Google einmischen – als möglicher Partner von Dish.

Die New York Post hatte zuletzt berichtet, dass Alphabet-Aufsichtsratsmitglied Alan Mulally Gespräche mit dem Fernsehsatellitenbetreiber Dish Network geführt habe. Es sei darum gegangen, einen vierten Mobilfunkanbieter in den USA aufzubauen. Google sollte demnach mit Dish zusammengehen, um einen neuen Anbieter mit den von T-Mobile übernommenen Assets an den Start zu schicken.

Cloud-Fantasie

Ein Sprecher von Google dementierte den Bericht zwar und teilte mit, dass entsprechende Gespräche mit Dish nicht stattgefunden hätten. Endgültig abschreiben sollte man die Gerüchte deshalb aber nicht.

BTIG-Analyst Walter Piecyk geht davon aus, dass Google durch einen Dish-Deal sicherstellen will, dass das schnell wachsende Cloud-Geschäft mit den Wettbewerbern Amazon und Microsoft mithalten kann. Durch ein Engagement im Mobilfunksektor kann der Konzern dafür sorgen, dass das schnelle Internet auf der letzten Meile nicht zu teuer wird.

Deutsche Telekom (WKN: 555750)

Google kämpft für die Cloud. Dish muss sich ein neues Geschäftsmodell suchen, da sich das alte TV-Satellitengeschäft auf dem absteigenden Ast befindet. Ein Deal ist also durchaus möglich. Ob das dem US-Justizministerium allerdings ausreicht, um die T-Mobile-Sprint-Fusion zu genehmigen, bleibt offen. Für die Telekom-Aktie geht die Hängepartie damit weiter. Konservative Anleger bleiben an Bord und setzen auf einen Befreiungsschlag in den kommenden Wochen.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Deutsche Telekom.

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