Nach der Vortageserholung hat sich der deutsche Aktienmarkt auch am Freitagnachmittag verhalten präsentiert. Im Anlegerfokus steht der weiterhin ungelöste militärische Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Der DAX notiert kaum verändert zum Vortag. Damit deutet sich für den Leitindex ein Wochenverlust von rund zweieinhalb Prozent an.
Angesichts des wieder in den Fokus gerückten Iran-Kriegs und der damit deutlich gestiegenen Ölpreise verwundert die klar negative Wochenbilanz nicht, obwohl der DAX am Montag zunächst noch ein weiteres Rekordhoch von 25.900 Punkten erreicht hatte. Nach einem zwischenzeitlichen Rückschlag bis auf 24.830 Punkte konnte er sich aber immerhin etwas fangen und wieder über die 21-Tage-Linie retten, die als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.
Trotz gegenseitiger Angriffe arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. "Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter", sagte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur.
Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 1.300 Euro auf "Buy" belassen. Analystin Chloe Lemarie setzt in der europäischen Luftfahrt- und Rüstungsbranche nun vor allem auf den Bereich Rüstungselektronik. Sie ernannte Leonardo mit einer frischen Kaufempfehlung zu einem Branchenfavoriten. Die Italiener hätten den größten Value-appeal. Im zivilen Bereich favorisiert sie Rolls-Royce als aussichtsreichsten Wert. Mehr zu Rheinmetall gibt es hier.
Das Sparpaket von VW-Chef Oliver Blume ist bei der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag nach einem Medienbericht abgelehnt worden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen das Paket. Volkswagen will unter anderem auch seine Modellpalette deutlich zusammenstreichen. Die Zahl der Modelle im Konzern soll schrittweise um bis zu 50 Prozent schrumpfen, die Anzahl möglicher Ausstattungsoptionen um bis zu 75 Prozent sinken, kündigte der Konzern nach einer Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg an. Mehr dazu hier.
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(Mit Material von dpa-AFX)
Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Volkswagen Vz.
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