03.07.2014 Florian Söllner

DAX-Check: EZB auf den Spuren der FED

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DAX
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Die heutige Rede von Mario Draghi wurde wie immer mit großem Interesse verfolgt. Man sei bereit, unkonventionelle Instrumente im Rahmen des Mandats zu nutzen, so der EZB-Chef. Draghi sieht dpa zufolge Abwärtsrisiken für den wirtschaftlichen Ausblick. Zwar gebe es substanzielle Verbesserungen der Haushalte. Doch es würde weiterhin Herausforderungen geben.

Anstatt wie bisher einmal pro Monat wird sich der geldpolitische Rat nur alle sechs Wochen treffen, wie Draghi am Donnerstag in Frankfurt ankündigte. Außerdem will die Notenbank dann auch Mitschriften ihrer Sitzungen veröffentlichen. Damit nähert sich die EZB ein Stück weit der US-Notenbank Fed an, die nicht wie die EZB bisher zwölfmal pro Jahr tagt, sondern nur an acht Terminen zusammenkommt. Auch die Fed veröffentlicht Mitschriften (Minutes) ihrer Sitzungen. Die neuen Regeln sollen ab Januar 2015 gelten.

DAX tritt auf der Stelle

Derzeit fehlen die charttechnischen Signale beim DAX. Anleger, die auf eine Fortsetzung der derzeitigen Seitwärtsbewegung beim DAX setzen möchten, investieren im Inline-Optionsschein mit der WKN SG5 VKF. Die obere Barriere liegt bei 10.600 Punkten, die untere bei 9.100 Zählern.

(Mit Material von dpa-AFX)