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09.09.2021 Jochen Kauper

Daimler-Aktie: „Chart- und markttechnische Alarmsignale“

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Daimler

Die Daimler-Aktie hat in den letzten Tagen deutlich an Wert eingebüßt. Vorstandschef Ola Källenius konnte der Aktie keine neuen Impulse verleihen, obwohl der CEO zuletzt etwas Entspannung signalisierte, was den Engpass im Halbleiter-Bereich angeht. Die Aktie steht vor einer wichtigen Unterstützung.


Zuletzt machte Daimler-CEO Ola Källenius den Anlegern etwas Hoffnung. Er erwartet etwas Entspannung, aber noch kein Ende der Halbleiter-Krise. Die Nachfrage nach Halbleitern werde auch nächstes Jahr höher sein als die weltweite Produktionskapazität. Das sei ein strukturelles Problem und habe nichts mit der Pandemie zu tun. 2023 erwartet Källenius eine deutliche Entspannung.

Aus technischer Sicht ist die Aktie angeschlagen. „Chart- und markttechnische Alarmsignale bei den Papieren von Daimler: Test der Nackenlinie der Schulter-Kopf-Schulter-Formation, Unterhandeln sämtlicher Gleitender Durchschnittlinien und geöffnete, nach unten tendierende Bollinger-Bänder (!). Die Aktie testet aktuell wieder massiv die zugrundeliegende Nackenlinie. Diese verläuft bei 69,35 Euro. Bricht diese Marke auch nachhaltig, dann wäre das kurzfristige Chartziel bei 58,50 Euro einzuordnen. Allerdings besteht eine kleine Hoffnung auf das zumindest kurzfristige Halten dieser Nackenlinie. Die Slow-Stochastik befindet sich aktuell im überverkauften Bereich. Der RSI verläuft ebenfalls im überverkauften Terrain. Trotzdem: Selbst, wenn nun die Nackenlinie halten sollte, zur Rückkehr in den alten Aufwärtsmodus bedarf es Notierungen oberhalb der 78 Euro-Hürde.“, sagt Charttechnik-Experte Martin Utschneider von Donner & Reuschel.

Daimler (WKN: 710000)

Aus technischer Sicht ist die Aktie angeschlagen und unter die wichtige Unterstützung bei 69,35 Euro gekippt. Der nächste starke Support liegt bei bei 58,50 Euro. Auf diesem Niveau wären dann wieder erste Käufe vertretbar.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Daimler.

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