Bullish - jetzt kaufen!
Foto: Shutterstock
20.04.2021 Fabian Strebin

Commerzbank: Das war knapp - nun richtet sich der Blick nach vorne

-%
Commerzbank

Die Commerzbank Aktie hat sich gestern mit einer kräftigen Gegenbewegung zurückgemeldet. Heute gibt es dagegen keine großen Schwankungen. Rückenwind könnte dabei von einem Analystenkommentar gekommen sein. Es bleibt aus charttechnischer Sicht sehr spannend.

Für das erste Quartal – Zahlen gibt es voraussichtlich am 12. Mai – rechnet der Konsens mit einem Verlust aufgrund der Sanierung. Nicht so Anke Reingen vom Analysehaus RBC. Sie hat die Einstufung für die Commerzbank-Aktie vor Quartalszahlen auf „Sector Perform“ mit einem Kursziel von 6,50 Euro belassen. Ein starkes Handelsergebnis und niedrige Rückstellungen der Bank sollten die Auswirkungen der bereits angekündigten Umstrukturierungskosten weitgehend ausgeglichen haben, glaubt Reingen. Ihr Kursziel liegt damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau und dem Schnitt ihrer Kollegen für die kommenden zwölf Monate.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Die Aktie hat sich von der GD200 bei 4,94 Euro gestern klar entfernt und ist wieder über die Marke von 5,00 Euro gestiegen. Der Wert ging bei 5,09 Euro aus dem Handel. Heute pendelt der Kurs um dieses Niveau. Weiteren Rückenwind sollte die Notierung erhalten, wenn die Marke von 5,25 Euro geknackt werden kann. Das verläuft der seit Monaten vorherrschende Abwärtstrend.

Mit Material von dpa-AFX.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Commerzbank.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von Commerzbank befinden sich im Aktionär-Depot von DER AKTIONÄR

Buchtipp: Die Geschichten des Geldes

Spekulationsblase am Neuen Markt, Bankenkrise 2008 und griechische Schuldenkrise – lauter Themen, die die Finanzmärkte bewegten und bewegen. Doch wer einen Schritt zurücktritt und das große Bild sieht, bemerkt: So neu ist das alles gar nicht! Die Geschichte gibt wertvolle Hinweise zum Verständnis der Gegenwart. Dass sich Geschichte wiederholt, zeigen die beiden Autoren anhand vieler Geschichten des Geldes. Infl ation, Deflation, Abwertung, irrationalen Überschwang, Bankenpleiten und -rettungen gab es immer schon: im Spanien des 16. Jahrhunderts, im Großbritannien des 17. Jahrhunderts, im Frankreich des 18. Jahrhunderts und in den USA des 19. Jahrhunderts. Lehr- und anekdotenreich vermitteln die Autoren gewissermaßen nebenbei ein tiefes Verständnis für die Ursprünge des Finanzsystems – und damit auch für seine aktuellen Kapriolen. So zeigt sich: Der Weg von der Kaurischnecke zur Kreditklemme ist nicht weit.

Autoren: Vaupel, Michael Kaul, Vivek
Seitenanzahl: 240
Erscheinungstermin: 15.04.2016
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-327-0