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Foto: Börsenmedien AG
06.10.2014 Thomas Bergmann

Chart-Check Commerzbank: Dow-Plus als Retter in der Not?

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Die Commerzbank-Aktie hat am letzten Handelstag vor dem Feiertag in Deutschland bei überdurchschnittlich hohen Umsätzen nahe des Tagestiefs geschlossen. Zum Glück drehten aber die Amerikaner am Freitag mächtig auf, sodass der Fall unter wichtige Unterstützungen zunächst auf Eis gelegt werden dürfte.

Mit 11,135 Euro ging die Commerzbank am letzten Donnerstag aus dem Handel - gerade einmal drei Cent über dem Tagestief. Immerhin hielt sich die Aktie über der Unterstützung bei 11,00 Euro, allerdings unterhalb dem 61,8%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung zwischen Anfang August und Ende September (11,25 Euro).

Montag bringt Erholung

Am heutigen Montag wird die Commerzbank dank der guten Vorgaben aus den USA erst einmal fester in den Handelstag starten. Möglicherweise gelingt es der Aktie, den Widerstand in Form des 50%-Fibonacci-Retracements bei 11,58 Euro zu überwinden. Im Anschluss hätte sie Luft bis zum horizontalen Widerstand bei 12,00 Euro.

Auf der Unterseite sollte ein Fall unter die 11-Euro-Marke tunlichst vermieden werden. Ansonsten würde Abwärtspotenzial bis zum Mai-Tief bei 10,66 Euro eröffnet werden. Sollte auch hier nicht Schluss sein mit dem Abwärtstrend, müssen sich Anleger wohl oder übel mit einem Test der 10-Euro-Marke anfreunden, wo gleich mehrere Unterstützungen aufeinandertreffen.

Aktie vor Gegenbewegung?

Der Montag sollte zunächst einmal freundlich verlaufen. Riesensprünge sind aber vorerst nicht zu erwarten. Zu groß scheint im Moment die Verunsicherung der Anleger. Erst bei Kursen oberhalb von 12,00 Euro bieten sich ein prozyklischer Neueinstieg ein.

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