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04.12.2020 Carsten Kaletta

Carnival: Neustart in den USA noch einmal verschoben

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Carnival

Der Re-Start lässt weiter auf sich warten: So gab der weltgrößte Kreuzfahrtanbieter Carnival bekannt, dass alle verbleibenden Reisen bis Ende Februar 2021 abgesagt werden. Grund seien die gestiegenen die Covid-19-Fälle, die in den USA unaufhörlich ansteigen. Die Carnival-Aktie setzt dennoch im frühen US-Handel ihren Höhenflug fort.

Konkret sagte Carnival, dass keine Schiffe im Februar 2021 ab Miami, Port Canveral und Galveston auslaufen werden. Eigentlich sollte es ab 31. Januar in kleinen Schritten wieder losgehen. Auch die Jungfernfahrt der „Mardi Gras“ wird verschoben. Statt am 6. Februar lichtet Carnivals größter Luxusdampfer die Anker voraussichtlich erst am 24. April 2021, hieß es in der Pressemitteilung.

In den USA ist in Sachen Corona derzeit gar kein Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Im Gegenteil: Am Donnerstag wurden 217.664 neue Fälle binnen 24 Stunden erfasst, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) hervorging – ein neuer Negativ-Rekord. Der bislang höchste Wert war am Freitag vor einer Woche mit rund 205.000 neuen Fällen registriert worden.


Carnival (WKN: 120071)

Carnival ist eine spekulative Wette auf eine mittelfristige Rückkehr zu den (guten) alten Kreuzfahrt-Zeiten. So waren die Ozean-Touren mit den Luxusdampfern vor Corona ein absolutes Boom-Geschäft. Und vieles, zum Beispiel die Carnival-Buchungszahlen fürs kommende Jahr, deutet darauf hin, dass die Lust der Menschen auf Kreuzfahrten unvermindert hoch ist. Wenn genügend Menschen im Lauf des kommenden Jahres geimpft sind, könnte Carnival wieder mit prall gefüllten Schiffen auf den Weltmeeren unterwegs sein und ein Comeback erleben. DER AKTIONÄR ist dafür optimistisch und sieht die Aktie perspektivisch bei 25,00 Euro. Ganz wichtig: Wer bei der Wette mitmacht, sollte unbedingt einen Stopp-Loss bei 11,50 Euro setzen.