So investieren Sie wie Peter Lynch
12.02.2021 Jochen Kauper

BYD: Batterie-Sparte wird immer wichtiger – Aktie bleibt aussichtsreich!

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BYD

Während die Experten rund um den Globus über einen möglichen Batterie-Engpass für Elektroautos spekulieren, ist BYD nahezu von jeglichen Sorgen befreit. Der Auto-Hersteller hat frühzeitig eine eigene Batterie-Produktion hochgezogen und sich dadurch die nötigen Zellen für seine Stromer gesichert.


Morgan Stanley-Analyst Adam Jonas geht davon aus, dass durch eine mögliche Knappheit der Batterien die Wachstumskurven für Elektrofahrzeuge in den kommenden Quartalen ode sogar Jahren durchaus etwas abflachen könnten.

Schon länger diskutieren Experten darüber, ob für die nächsten Jahre genug Batteriezellen für E-Autos zur Verfügung stehen werden.

Fakt ist allerdings, dass die asiatischen Hersteller ihre Marktmacht in den letzten Monaten deutlich ausgebaut haben. Darüber hinaus haben CATL, LG Chem, Samsung SDI bereits angekündigt, dass sie ihre Kapazitäten in den nächsten Jahren noch deutlich ausbauen wollen.


Während Auto-Hersteller wie Volkswagen, BMW und Daimler um die Versorgung der Batterie-Zellen kämpfen, sprich, sich die notwendigen Kapazitäten für ihre Stromer sichern müssen, bleibt BYD von jeglichen Preiskämpfen verschont. CEO-Wang Chuanfu hat frühzeitig vorgesorgt und mit seinem Team eine eigene Batterie-Produktion hochgezogen.

Darüber hinaus hat BYD vor wenigen Monaten die leistungsfähige Blade-Battery entwickelt, mit der Reichweiten um 800 Kilometer mit einer Ladung möglich sein sollen. Die Blade-Battery wird unter anderem in der neuen Elektro-Limousine Han verbaut.


Die Batterie-Sparte entwickelt sich immer mehr zu einem wichtigen Assett für BYD. Sollten sich die Pläne konkretisieren, dass BYD seine Batterie-Sparte ausgliedern und an die Börse bringen, sollte das der Aktie sicherlich weiteren Auftrieb geben.

BYD (WKN: A0M4W9)

DER AKTIONÄR sieht die weitere Entwicklung von BYD positiv. Gute Position im Bereich E-Mobility, eigene Batterieproduktion, Wachstumsmarkt China. Was die Aktie betrifft, so bleibt es dabei: Kurzfristige Korrekturen im Aufwärtstrend müssen eingeplant werden. Je nach Einstiegszeitpunkt und Risikoaffinität sollten die Stopps gelegt werden. Halten!

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