Das sind die Gewinneraktien von morgen!
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21.03.2019 Thorsten Küfner

Boeing und Airbus: Bedrohung aus China?

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Airbus

Trotz der zwei Flugzeugabstürze mit Maschinen des Typs 737 Max 8 und dem weltweiten Grounding dieser Baureihe schlägt sich die Boeing-Aktie relativ wacker. Dies liegt einzig und allein an der starken Marktmacht des Dow-Jones-Konzerns, der zusammen mit Airbus den Markt beherrscht. Die Frage ist aber: Wie lange noch?

Denn China arbeitet auch in diesem Sektor eifrig daran, einen nationalen Champion aufzubauen. So erhofft sich der staatliche Konzern Comac im Zuge des Max-8-Desasters Aufträge für seine C919. Das größte Problem ist allerdings: Das Unternehmen ist längst noch nicht in der Lage, serienmäßig Passagierflugzeuge zu bauen. Nach mehreren Verzögerungen peilt Comac nun an, 2021 das erste Flugzeug auszuliefern. Die Serienproduktion wird aktuell für 2022 oder 2023 angestrebt. Aber auch an diesem Zeitplan haben zahlreiche Experten ihre Zweifel. Es ist also durchaus davon auszugehen, dass die beiden Platzhirsche Airbus und Boeing auch in den ersten Jahren des kommenden Jahrzehnts den chinesischen Flugzeugmarkt beherrschen werden.

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Der Markt wäre groß genug
Und selbst für den Fall, dass sich Comac schneller als bisher erwartet am Markt etabliert und zuverlässig sowie in großer Stückzahl Flugzeuge liefern kann, müssen sich die Anteilseigner der beiden westlichen Konkurrenten keine größeren Sorgen machen. Schließlich dürfte der Markt groß genug sein, für drei oder mehr Anbieter. So wird der Bedarf, den alleine China an zusätzlichen Flugzeugen bis zum Jahre 2035 hat, auf 6.000 Maschinen geschätzt. Und auch in anderen Ländern dürfte das Fluggastaufkommen von Jahr zu Jahr weiter steigen, wodurch die Auftragsbücher von Airbus und Boeing auch über die kommenden Jahre hinaus stets prall gefüllt sein dürften.

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Anlegern muss also beim Gedanken an das Aufkommen eines möglichen chinesischen Konkurrenten nicht angst und bange werden. Die Aktie von Airbus bleibt nach wie vor ein klarer Kauf. Was bei der Boeing-Aktie zu tun ist, erfahren Sie hier.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Autor hält Positionen an Airbus, die von einer etwaigen aus der Publikation resultierenden Kursentwicklung profitieren.

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