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30.05.2018 Marion Schlegel

Biofrontera sieht sich auf Kurs – weitere Phase-3-Studie noch 2018

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Biofrontera

Biofrontera hat die endgültigen Zahlen zum ersten Quartal präsentiert. Demnach stieg der Umsatz um 79 Prozent auf 4,7 Millionen Euro nach 2,6 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2017. Vor allem das USA-Geschäft entwickelte sich stark. Dort kletterten die Einnahmen um 161 Prozent auf 3,4 Millionen Euro. Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg im ersten Quartal 2018 um 78 Prozent auf 4,0 Millionen Euro. Der Jahresfehlbetrag betrug 3,4 Millionen Euro oder 0,08 Euro je Aktie im Vergleich zu einem Minus von 3,5 Millionen Euro oder 0,09 Euro je Aktie im gleichen Zeitraum 2017. Die liquiden Mittel beziffert das Unternehmen auf gut 30 Millionen Euro.

„Wir sind mit einer starken Präsenz in den USA in das Jahr 2018 gestartet, haben dort eine Rekordumsatzsteigerung erzielt und ein Äquivalent unserer Aktien, die American Depositary Shares, erfolgreich an der Technologiebörse Nasdaq gelistet“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Hermann Lübbert. „Zusammen mit einem Bezugsrechtsangebot in Deutschland erzielte Biofrontera in dieser Maßnahme einen Nettoerlös von 21,6 Millionen Euro, der die Grundlage für weitere Expansionsmöglichkeiten des Unternehmens darstellt. In den USA stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 161 Prozent, deutlich oberhalb des Konsensus der Analystenschätzungen. Den jetzt seit Januar gültigen produktspezifischen J-Code konnten unsere 31 US-amerikanischen Vertriebsmitarbeiter bereits nutzen um eine günstigere Erstattung der PDT zu bewerben. Wir wollen unsere Anstrengungen in den USA noch erweitern und haben kürzlich bei der FDA den überarbeiteten Genehmigungsantrag für die geplante Phase-3-Studie zum Basalzellkarzinom (BCC) eingereicht. Diese Studie kann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte starten“, so Lübbert weiter.

Die Aktie von Biofrontera nähert sich derzeit wieder dem Widerstandsbereich bei gut sechs Euro. Gelingt der Sprung darüber, stünde auch charttechnisch die Ampel wieder auf Grün. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich, was die weitere Entwicklung der Aktie angeht und empfiehlt, die Gewinne laufen zu lassen.

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