05.02.2019 Thorsten Küfner

BASF und Covestro: Das klingt nicht allzu gut …

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Covestro
Trendthema

Die Experten der Schweizer Großbank UBS haben den im vergangenen Jahr noch heftig gebeutelten Chemiesektor wieder einmal genauer unter die Lupe genommen. Die aktuellen Einschätzungen für die beiden im DAX notierten Branchenvertreter, Covestro und BASF, klingen aber nicht gerade nach grenzenlosem Optimismus.

So stuft Analyst Andrew Stott die Aktie von BASF mit „Neutral“ ein und beziffert das Kursziel unverändert auf 60,00 Euro, was sogar noch klar unter dem derzeitigen Kursniveau liegt. Auch für die Covestro-Papiere lautet sein Anlagevotum „neutral“. Immerhin sieht er hier einen fairen Wert von 51,00 Euro, woraus sich zumindest etwas Aufwärtspotenzial ergibt. Stott betonte, dass er für die europäischen Chemieproduzenten eher „defensiv“ gestimmt sei. Ihn überzeugen eher Industriegase-Hersteller wie etwa Linde.

 

Auch DER AKTIONÄR ist angesichts der zahlreichen konjunkturellen Risiken für den Chemiesektor relativ zurückhaltend gestimmt. Langfristig orientierte Dividendenjäger können bei BASF aber weiterhin Positionen aufbauen. Der Stopp sollte hier bei 51,00 Euro belassen werden.