8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
07.08.2020 Thorsten Küfner

BASF: Das ist dieses Jahr noch drin

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BASF

Die Aktie des Chemieriesen BASF gibt auch im heutigen Handel wieder nach. Seit den sehr skeptischen Aussagen für das dritte Quartal, das laut dem Vorstand nicht viel besser ausfallen dürfte als das „Corona-Quartal“ läuft es für den DAX-Titel nicht mehr. DER AKTIONÄR zeigt auf, wie sich die Gewinne von BASF im dritten Quartal und im Gesamtjahr entwickeln dürften.  

Analysten gehen aktuell durchschnittlich davon aus, dass der Umsatz der Ludwigshafener im dritten Quartal immerhin leicht von 12,7 auf 13,0 Milliarden Euro steigen dürfte. Das EBITDA soll sich den Schätzungen zufolge auf 1,17 Milliarden Euro belaufen (2. Quartal: 1,22 Milliarden Euro), der Gewinn pro Aktie auf 0,17 Euro – im Vorquartal fiel noch ein Verlust von 0,95 Euro je Anteilschein an.  

Für das Gesamtjahr werden Erlöse von 56,3 Milliarden Euro erwartet. Im Vorjahr waren es noch 59,3 Milliarden Euro. Beim EBITDA rechnen die Experten mit einem Rückgang von 8,2 auf 6,6 Milliarden Euro. Der Nettogewinn dürfte von 4,00 auf 1,91 Euro je Aktie sinken. 

BASF (WKN: BASF11)

Das Jahr 2020 bleibt für BASF zweifellos schwierig. Da das Chartbild immer noch trüb ist, können Anleger vorerst weiter an der Seitenlinie verharren. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stopp bei 42,00 Euro. 

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: BASF.