Der Chemieriese BASF hat heute seine detaillierten Zahlen für das abgelaufene Jahr veröffentlicht. Bereits im Januar gab das Unternehmen die wichtigsten Eckdaten bekannt. So sank das EBITDA vor Sondereinflüssen 2025 von 7,2 auf 6,6 Milliarden Euro. Hingegen erhöhte sich der Cashflow von 0,7 auf 1,3 Milliarden Euro.
Vorstandschef Markus Kamieth erklärte im Hinblick auf das anhaltend schwierige Marktumfeld im Vorjahr: „Wir haben uns vor allem auf die Dinge konzentriert, die wir im Rahmen unserer ‚Winning Ways‘-Strategie selbst steuern können.“ Zudem verwies er auf wesentliche Meilensteine 2025: „Wir haben die wesentlichen Anlagen unseres neuen Verbundstandorts Zhanjiang erfolgreich in Betrieb genommen. Außerdem konnten wir unsere Kosteneinsparprogramme beschleunigen und die BASF-Organisation deutlich verschlanken. Und schließlich sind wir bei den angekündigten Portfoliomaßnahmen erfolgreich und zügig vorangekommen.“
Bezüglich der Dividende schrieb der DAX-Konzern auf seiner Homepage: BASF hat sich zum Ziel gesetzt, von 2025 bis 2028 durch eine Kombination von Dividende und Aktienrückkäufen mindestens 12 Milliarden Euro an die Aktionäre auszuschütten. Konkret beabsichtigt das Unternehmen, jährlich eine Dividende von mindestens 2,25 Euro je Aktie oder rund 2 Milliarden Euro pro Jahr zu zahlen. Der Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr 2025 beträgt 2,25 Euro je Aktie. Ausgehend vom gestrigen Schlusskurs bei 49,66 Euro würde sich daraus eine stattliche Rendite von 4,5 Prozent ergeben.
Für das laufende Jahr geht BASF von einem weiter steigenden Cashflow aus. So soll dieser auf 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro klettern. Beim EBITDA vor Sondereinflüssen wird mit 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro gerechnet.
Die wichtigsten Zahlen für das abgelaufene Jahr waren bereits bekannt, der Ausblick und der Dividendenvorschlag sind eher wenig spektakulär. Grundsätzlich könnte die BASF-Aktie weiter davon profitieren, dass sich das Sentiment für Chemieaktien allmählich aufhellt. Es bleibt daher dabei: Mutige mit einem langen Atem können das im historischen Vergleich sehr günstige Bewertungsniveau zum Einstieg bei der Dividendenperle nutzen. Der Stopp kann bei 39,00 Euro belassen werden.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.
Heute, 07:48