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19.02.2020 Marion Schlegel

Barrick Gold: Da ist das Kaufsignal – Ausbruch!

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Barrick Gold

Der Goldpreis hat in dieser Woche deutlich angezogen. Noch stärker entwickelte sich die Aktie des Goldproduzenten Barrick Gold. Am Dienstag brach das Papier sogar auf ein neues 2-Jahreshoch aus. In Toronto gewann die Aktie knapp fünf Prozent auf 27,38 Kanadische Dollar. Die nächste charttechnische Hürde wartet nun im Bereich des 2016er-Hochs bei 30,45 Kanadischen Dollar.

Die Sorge vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise treibt Anleger in den sicheren Anlagehafen Gold und dementsprechend auch in Goldaktien. Eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) wurde an der Börse in London zeitweise für 1.611 US-Dollar gehandelt. In Euro gerechnet stieg der Goldpreis zur Wochenmitte auf einen neuen Rekord von 1.491 Euro je Feinunze.

Barrick Gold (WKN: 870450)

Barrick Gold profitiert derweil auch von den starken Zahlen, die das Unternehmen vor Kurzem vorgelegt hatte. Als erster der großen Goldproduzenten legte Barrick Gold die Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal und das Gesamtjahr 2019 vor. Barrick Gold wieß einen Gewinn von 17 Cent je Aktie für das vierte Quartal aus und lag damit drei Cent über den Schätzungen der Analysten. Die Nettoverschuldung sank zum Jahresende um 47 Prozent gegenüber dem Jahresende 2018 auf 2,2 Milliarden Dollar.

„Die signifikant niedrigere Nettoverschuldung und die wachsende Liquidität versetzen das Unternehmen in die Lage, das Geschäft zu managen und Gelegenheiten zu nutzen – unabhängig vom Kapitalmarkt“, sagt CEO Mark Bristow. Das organische Wachstum reiche, um den Zehn-Jahres-Produktionsplan zu verwirklichen, den Barrick Gold im März veröffentlichen will. Dazu stocke das Explorationsteam die künftige Pipeline weiter auf.

Mit dem jüngsten Kurssprung hat die Aktie von Barrick Gold ein neues Kaufsignal generiert. Das Papier strebt langsam aber sicher wieder in Richtung des 2016er Hochs bei 30 Kanadischen Dollar. Dies sollte aber nur eine Zwischenstation zu weitaus höheren Kursen sein. Barrick steht heute deutlich besser da als noch 2016, der Konzern könnte Ende des Jahres netto schuldenfrei sein. Damit hat Barrick wieder jede Menge finanziellen Spielraum für neue Käufe oder für die Entwicklung eigener Projekte.