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ASML vor Zahlen: Das erwarten Analysten, Vorstand und DER AKTIONÄR

ASML vor Zahlen: Das erwarten Analysten, Vorstand und DER AKTIONÄR
Foto: NurPhoto/Jonathan Raa/picture alliance/dpa
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Michael Schröder Heute, 08:40 Michael Schröder

Die Spannung steigt: Morgen legt ASML seinen Jahresabschluss 2025 vor. Gleichzeitig wird der niederländische Chipausrüster einen Ausblick auf die kommenden Monate geben. Dann wird sich zeigen, ob Investoren in den vergangenen Wochen bei der Aktie zu viel Wachstum und Fantasie eingepreist haben. Darauf kommt es an.

AKTIONÄR-Leser wissen: ASML profitiert als einer der größten Ausrüster der Halbleiterindustrie mit seinen Systemen auf Basis des Belichtungsverfahrens mit extrem ultraviolettem Licht (EUV-Lithografie) derzeit vor allem von der steigenden Nachfrage nach Speicherchips für KI-Anwendungen. Die Hintergründe hat DER AKTIONÄR zuletzt eingehend thematisiert.

Branchenkenner sind sich einig: Das Umfeld sowie die mittel- bis langfristigen Perspektiven haben sich für den Chipausrüster spürbar verbessert. Dies dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach ASML-Maschinen auswirken. Auch die Service-Sparte befindet sich auf Wachstumskurs.

Analysten prognostizieren für das abgelaufene Jahr 2025 einen Umsatzanstieg auf knapp 32,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 28,3 Milliarden Euro) bei einer Bruttomarge von 52,6 Prozent (Vorjahr: 51,3 Prozent).

Viel wichtiger als die Zahlen für 2025 ist jedoch der Ausblick auf das laufende Jahr – und darüber hinaus. Entsprechend werden die Aussagen von Konzernchef Christophe Fouquet am Mittwoch auf die viel zitierte Goldwaage gelegt: zum Marktumfeld und zur operativen Entwicklung, aber auch zu externen makro- und geopolitischen Risiken.

DER AKTIONÄR erwartet für das noch junge Jahr 2026 Erlöse in Höhe von 34,4 Milliarden Euro (2025e: 32,3 Milliarden Euro) sowie eine Bruttomarge von 52,7 Prozent (2025e: 52,5 Prozent). Am Ende könnte damit ein Gewinn je Aktie von 26,75 Euro (2025e: 24,50 Euro; 2024: 19,24 Euro) zu Buche stehen.

ASML (WKN: A1J4U4)

Fakt ist: Die Aktie hat seit Anfang September 2025 in der Spitze rund 85 Prozent zugelegt. Die Kursrally wurde von einer Vielzahl positiver Analystenstimmen und Kurszielerhöhungen begleitet. Das durchschnittliche Kursziel liegt mittlerweile bei 1.249 Euro – und damit leicht über dem aktuellen Kursniveau. Derzeit empfehlen 30 von 42 Analysten, die sich näher mit der ASML-Aktie beschäftigen, den Titel zum Kauf. Zehn Experten stufen die Aktie als Halteposition ein, und selbst nach der jüngsten Kursrally gibt es nur zwei Verkaufsempfehlungen.

Einen Tag vor den Zahlen hat das AKTIONÄR-Fazit Bestand: Mit den frischen operativen Wasserstandsmeldungen wird sich zeigen, ob die Aktie der fundamentalen Entwicklung zu weit vorausgelaufen ist oder nicht. Anleger sollten sich in jedem Fall auf eine erhöhte Volatilität einstellen, können im Vorfeld aber auch erste Teilgewinne realisieren.

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