Anfang September 2025 fiel beim niederländischen Chipausrüster ASML der Startschuss für eine dynamische Aufwärtsbewegung. Mittlerweile notiert die Aktie rund 75 Prozent höher – und markiert fast täglich ein neues 52-Wochenhoch. Ende Januar stehen der Jahresabschluss und der Ausblick auf der Agenda. Eine kurze Bestandsaufnahme.
ASML gehört mit seinen Systemen auf Basis des Belichtungsverfahrens mit extrem ultraviolettem Licht (EUV-Lithografie) zu den weltweit größten Ausrüstern der Halbleiterindustrie – und profitiert derzeit vor allem von der steigenden Nachfrage nach Speicherchips für KI-Anwendungen. Vor diesem Hintergrund haben Analysten im Vorfeld der nächsten Zahlen ihre Einschätzungen überarbeitet und die Kursziele angehoben.
ASML plant für das Gesamtjahr derzeit mit einem Umsatz zwischen 30 und 35 Milliarden Euro (Vorjahr: 28,3 Milliarden Euro). Die Bruttomarge soll bei 51 bis 53 Prozent (Vorjahr: 51,3 Prozent) liegen. Analysten prognostizieren für das Gesamtjahr einen Umsatzanstieg auf knapp 33,7 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge von 52,6 Prozent.
Viel wichtiger als die Zahlen für 2025 ist jedoch der Ausblick auf das laufende Jahr. ASML selbst gibt derzeit keine verlässliche Wachstumsprognose ab. Analysten erwarten für 2026 ein moderates Umsatzwachstum zwischen fünf und sieben Prozent, getragen von einer allmählichen Markterholung und stabilen Investitionen der großen Chipproduzenten. Sollte sich die Markterholung – wie von einigen Branchenkennern in Aussicht gestellt – dynamischer entwickeln, wäre auch ein Umsatzplus von acht bis zwölf Prozent denkbar. DER AKTIONÄR wird hierzu im Vorfeld der Zahlen noch eine detailliertere Einschätzung veröffentlichen.
Grundsätzlich bleibt die Nachfrage nach den EUV-Lithographiesystemen von ASML hoch, insbesondere für KI- und DRAM-Investitionen, unterstützt durch langfristige Bedarfstrends im Halbleitermarkt. Mit dem Jahresabschluss 2025 und dem Ausblick am 28. Januar wird sich zeigen, ob Investoren bereits zu viel Wachstum und Fantasie eingepreist haben. Anleger mit Weitblick halten an ihren Positionen vorerst fest, sollten sich jedoch auf eine steigende Volatilität und mögliche Rücksetzer einstellen.
Attraktive Einstiegschancen
Sicher, Standardwerte gehören in jedes ausgewogene Depot. Doch auch Small und Mid Caps sollten als Depotbeimischung nicht fehlen – zumal einige in den kommenden Wochen ähnlich gefragt sein könnten wie zuletzt ASML. Die aktuell niedrigen Bewertungen eröffnen attraktive Einstiegschancen – man muss sie nur gezielt nutzen.
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14.01.2026, 09:20