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26.05.2018 Andreas Deutsch

Anlegen und gutes Gewissen - es geht voran!

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Börse und Moral – zwei Dinge, die immer mehr zusammenwachsen. Das erkennen auch die Manager in den Vorstandsetagen.

Viele Anleger erwarten von Firmen mehr als nur das Erwirtschaften von Renditen. Die Unternehmen sollen sich auch anständig verhalten. In den Vorstandsetagen rücken deshalb die sogenannten ESG-Kriterien (Environment, Social, Governance – also: Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen, korrekte Unternehmensführung) in den Fokus. Dies ergab eine Studie der Fondsgesellschaft Fidelity.

40 Prozent der Fidelity-Analysten geben an, dass sich ein Großteil der von ihnen gecoverten Unternehmen verstärkt darum bemüht, die ESG-Richtlinien umzusetzen. 2017 waren es gerade einmal 13 Prozent. Die regionalen Unterschiede sind groß: Japan ist eindeutig Vorreiter in Sachen ESG, China bildet das Schlusslicht.

Bei der Bedeutung der einzelnen Faktoren steht der Umweltschutz weltweit am stärksten im Fokus, weiteres Schwerpunktthema ist der Kampf gegen Bestechung und Korruption.

Moralisch besonders bemüht zeigt sich aktuell die Energiebranche, meinen 79 Prozent der Fidelity-Experten (2017: 38 Prozent). Auch in der Finanzbranche ist ein Umdenken spürbar, hier verbesserte sich der Wert von 19 auf 59 Prozent.

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