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29.07.2016 Fabian Strebin

Amazon mit Zahlen: Das Geld liegt in den Wolken

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Amazon

Mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen hat Amazon einen drastischen Gewinnanstieg verkündet. Nicht nur das Cloud-Geschäft hebt ab, auch Amazon Prime expandiert kräftig.

Der Reinertrag belief sich im abgelaufenen Quartal auf 857 Millionen Dollar. Damit hat Amazon alle Erwartungen übertroffen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum  2015, als man nur 92 Millionen Dollar einnahm, entspricht das mehr als dem Neunfachen.  Beim Gewinn je Aktie ergibt sich ein Wert von 1,78 Dollar verglichen mit 19 Cent letztes Jahr. Analysten hatten nur mit 1,12 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Nach Unternehmensangaben belief sich der Umsatz von April bis Juni auf 30,4 Milliarden Dollar. Das sind 31 Prozent mehr als die 23,2 Milliarden Dollar Erlöse im Vergleichsquartal 2015.

Geschäft brummt

Die Cloudsparte kann die in sie gesetzten Hoffnungen zunehmend erfüllen. Das Segment ist die Cash-Maschine bei Amazon. Obwohl Amazon Web Services im abgelaufenen Quartal nur 9,5 Prozent zum Umsatz beitrug, wurden hier mit 718 Millionen Dollar 56 Prozent des Gesamtgewinns eingefahren. Doch auch im klassischen Merchandisegeschäft bleibt die Schlagzahl des Unternehmens hoch. Selbst im Heimatmarkt USA ist das Wachstum nach wie vor hoch. So wurden im zweiten Quartal 32 Prozent mehr Produkte an amerikanische Kunden verkauft als im Vorjahresquartal. Das erfolgreiche Premiumangebot  Prime, das zuerst in den USA an den Start ging, wird auch weltweit immer erfolgreicher. Seit Anfang Juli kann das Angebot in über 100 indischen Städten genutzt werden. Amazon hat dafür fünf Milliarden Dollar investiert. Nach Unternehmensangaben will man die Ausgaben für digitale Inhalte vor allem im Zusammenhang mit der Prime Plattform im zweiten Halbjahr 2016 verdoppeln.

Cloud beflügelt

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In der Vergangenheit hat Amazon-Chef Bezos seine Strategie auf die Eroberung von Marktanteilen statt schneller Gewinne ausgerichtet. Jetzt gibt ihm der Erfolg recht. Die Cloud ist eine der ultimativen Zukunftstechnologien unserer Zeit. Über Amazon Prime bindet das Unternehmen nachhaltig Kunden an sich. Was das Wachstum angeht  ist die Fahnenstange in beiden Segmenten noch lange nicht erreicht. Vor diesem Hintergrund ist auch ein hohes KGV von 71 für 2016 gerechtfertigt. Zudem soll der Wert 2017 auf  48 sinken.  Aus charttechnischer Sicht ist nach dem neuen Allzeithoch der Weg nach oben frei. Kaufen!

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.

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