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30.11.2016 Fabian Strebin

Allianz: Hier weht frischer Wind

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Allianz

Laut Reuters steht die Allianz kurz vor dem Kauf eines 300 Millionen Euro schweren Windpark-Portfolios. Schon länger versucht der Versicherungsriese durch Investitionen in Alternative Anlagen Rendite zu erwirtschaften. Mit Erfolg. Im konkreten Fall geht es um Windparks des Betreibers PNE Wind, an dem der Infrastrukturfonds Allianz Renewable Energy II 80 Prozent erwerben will. Bis zu 1,75 Milliarden Euro Kapital kann der Fonds in den Bereich Erneuerbare Energien investieren. Der Versicherer soll selbst umfassend in den Fonds eingezahlt haben.

Kein Digitalisierungsopfer

Neues zur Strategie des Konzerns war heute indes auf einer Anlegerveranstaltung in München zu erfahren. Demnach will die Allianz ab 2018 Effizienzgewinne durch die Digitalisierung einfahren. Der Versicherer plant derzeit mit 800 Millionen Euro. Konzernintern werde über weitere 400 Millionen Euro Einsparpotenzial diskutiert, so Vorstandsmitglied Christof Mascher. „Die Allianz wird vorne und im Zentrum des Prozesses stehen und kein Opfer sein", sagte Vorstandschef Oliver Bäte gegenüber der Presse.

Kursphantasie an allen Ecken

Die Allianz hat die Zeichen der Zeit früh erkannt und ihre Strategie auf die Digitalisierung ausgerichtet. Mit dem weiteren Ausbau im Bereich Alternative Anlagen setzt der Konzern zudem klar auf das Zukunftsthema Erneuerbare Energien. Auch fundamental lief es zuletzt deutlich besser, die Vermögensverwaltungstochter Pimco konnte seit Jahren wieder Mittelzuflüsse von Anlegern verzeichnen. Mit einem KGV von 11 ist die Aktie nicht teuer, Anleger können noch zugreifen. Zudem winkt eine Dividendenrendite von fast fünf Prozent. Bei welchen Dividendenperlen sich jetzt auch der Einstieg lohnt, erfahren Leser im aktuellen Dividendenreport.

(Mit Material von dpa-AFX)

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