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14.01.2020 Michael Schröder

AKTIONÄR-Musterdepotwert Sixt: So geht die Aktie auf die Überholspur

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Sixt

Es ist wieder soweit: Die Stammaktien von Sixt attackieren einmal mehr den horizontalen Widerstand knapp unter der 95-Euro-Marke. Die Impulse kommen von einer frischen Analystenstimme. Das Bankhaus Metzler hat die Papiere mit "Buy" und einem Kursziel von 115 Euro in die Bewertung aufgenommen. Gelingt der Ausbruch, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht in Richtung dreistelliger Notierungen geebnet.

Das Bankhaus Metzler sieht bei den Sixt-Stämmen rund 25 Prozent Kurspotenzial. Der Autovermieter sei zurück auf der Überholspur, so Analyst Stephan Bauer. Sixt sollte vom generellen Marktwachstum profitieren und zugleich auch von Marktanteilsgewinnen in allen Regionen mit den eigenen Aktivitäten.

DER AKTIONÄR hatte bereits erklärt, dass der Pullacher-Konzern die Digitalisierung seines Geschäftsmodells anschiebt. Anfang 2019 wurde die weltweit erste integrierte Mobilitätsplattform Sixt ONE samt neuer App auf den Markt gebracht. Nachdem der Autovermieter in Europa bereits eine marktführende Stellung erreicht hat, wird zudem die Expansion in den USA massiv vorangetrieben.

Im abgelaufenen Jahr haben die dazu notwendigen Investitionen das Ergebnis noch belastet. Doch im laufenden Jahr könnte das Zahlenwerk des Autovermieters nach der Stagnation im Vorjahr langsam wieder Fahrt aufnehmen. Kann Sixt seine Digitalisierung und Internationalisierung wie geplant umsetzen, dürfte der Konzern beim Gewinn ab 2021 sogar auf die Überholspur wechseln.

Sixt (WKN: 723132)

Das Fazit hat Bestand: Der Wandel zum digitalen Mobilitätsdienstleister ist in vollem Gange. Kurzfristig steht die Charttechnik im Fokus. Mittelfristig gibt die operative Entwicklung die Richtung vor. Soll heißen: Gelingt der nachhaltige Anstieg über die 95-Euro-Marke, wäre eine dynamische Aufwärtsbewegung Richtung 100 Euro die wahrscheinliche Folge. Liefert Sixt die erwarteten Zahlen, könnte die Aktie wieder Kurs auf die Hochs aus dem Sommer 2018 nehmen.

DER AKTIONÄR spekuliert daher in seinem AKTIEN-Musterdepot und im Real-Depot weiter auf steigende Kurse.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.