15.03.2019 Marion Schlegel

Aktie nicht zu bremsen: Dividendenperle Roche mit 3-fach-Erfolg: Nächstes großes Kaufsignal in Sicht

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Roche
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Wieder einmal geht eine hervorragende Woche für den Schweizer Pharmakonzern Roche zu Ende. Das Unternehmen hat bereits zu Wochenbeginn von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für das Krebsmittel Tecentriq in Kombination mit einer Chemotherapie mit Abraxane in einem beschleunigten Verfahren erhalten. Die Kombinationstherapie darf zur Behandlung von Erwachsenen mit inoperablem lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem dreifach-negativem Brustkrebs (TNBC) eingesetzt werden, deren Tumore PD-L1 produzieren, wie Roche mitteilte. Bei PD-L1 handelt es sich um ein Oberflächenprotein, das an der Hemmung der Immunantwort beteiligt ist. Gleichzeitig wurde auch die dazu passende Begleitdiagnostik, der Ventana PD-L1-Test, zugelassen. Dieser soll Patientinnen mit dreifach-negativem Brustkrebs identifizieren, die von einer Behandlung mit der gerade zugelassenen Kombinationstherapie am meisten profitieren würden.

Quelle: Roche

Zudem hat Roche in dieser Woche von der Europäischen Kommission die Zulassung für das Medikament Hemlibra für die Prophylaxe-Anwendung erhalten. Es darf zukünftig bei bestimmten Patientengruppen mit einer schweren Bluterkrankheit des Typs A in Europa verabreicht werden. Ebenfalls die Europa-Zulassung konnte Roche für sein Medikament Mabthera (Rituximab) für die Behandlung einer seltenen Autoimmunerkrankung vermelden. Die Europäische Kommission hat Mabthera für die Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerem bis schwerem Pemphigus Vulgaris (PV) zugelassen, so Roche. Die seltene Erkrankung, bei der Patienten unter fortschreitender schmerzhafter Blasenbildung der Haut leiden, kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.

Die Aktie von Roche hat nach der starken Rallye seit Ende Dezember zuletzt eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Diese war aber nur kurz, die Aktie hat bereits wieder den Weg nach oben eingeschlagen. Anleger, die der Kaufempfehlung des AKTIONÄR im Mai vergangenen Jahres gefolgt sind, liegen bei dem Wert mittlerweile 28 Prozent in Front. DER AKTIONÄR empfiehlt, die Gewinne weiter laufen zu lassen. Gelingt der Aktie auch der Sprung über den Widerstand bei 250 Schweizer Franken, würde dies ein weiteres großes Kaufsignal für die Aktie bedeuten. Nicht zu verachten ist außerdem die hohe Dividendenrendite von 3,2 Prozent.