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26.10.2020 Michael Schröder

Aixtron vor Zahlen: Darauf sollten sich Anleger einstellen

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Aixtron

Die Nachrichten aus der Halbleiterbranche waren zuletzt recht positiv. Bei Aixtron wird es in dieser Woche ernst. Bei dem Hersteller von Depositionsanlagen stehen am kommenden Donnerstag (29. Oktober) Zahlen für das dritte Quartal auf der Agenda. Diese dürften im Rahmen der Erwartungen ausfallen. Die Jahresprognose sollte daher erneut betätigt werden. Kann die Aktie profitieren?

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Der Sektor hat die Coronakrise bislang gut gemeistert. Vor allem die Erholung der Absatzbranchen Auto, Mobilfunk und Internet der Dinge spielt den Chipproduzenten und -ausrüstern in die Karten. Aixtron profitiert dabei auch vom Ausbau des neuen 5G-Mobilfunkstandards.

Im dritten Quartal erwarten Analysten im Schnitt einen Umsatz in Höhe von 64,3 Millionen Euro (Vorjahr: 52,6 Millionen Euro / Q2: 56 Millionen Euro). Das EBIT wird bei 7,3 Millionen Euro (Vorjahr: 5,4 Millionen Euro / Q2: 3,3 Millionen Euro) gesehen. Für das traditionell starke Schlussquartal wird bei Umsätzen in Höhe von 102 Millionen Euro ein EBIT von 24,8 Millionen Euro erwartet.

Für das Gesamtjahr peilt der Spezialanlagenbauer einen im Vergleich zum Vorjahr mindestens stabilen Umsatz zwischen 260 und 300 Millionen Euro an. Vor Steuern und Zinsen (EBIT) sollen davon zehn bis 15 Prozent hängen bleiben. Diese Prognose dürfte mit den Q3-Zahlen bestätigt werden. Das erwarten die Analysten:

Die Aixtron-Aktie konnte zuletzt wieder Boden gut machen. Im Hoch notierte der Kurs am 13. Oktober bei 12,03 Euro. So hoch notierten die Papiere zuletzt im Juli, als die Gesellschaft Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt und dabei über starke Auftragseingänge berichtet hatte. In der Spitze ging es damals auf 12,86 Euro ehe der Kurs wieder unter die 10-Euro-Marke abrutschte. Seit Mitte September läuft die nächste Aufwärtswelle.

Aixtron (WKN: A0WMPJ)

Nach den Zahlen stellt sich dann einmal mehr die Frage, ob Aixtron noch der Rückkehr in die Gewinnzone im zweiten Quartal auch im kommenden Jahr operativ weiter Boden gut machen und die Aktie damit das aktuelle Kursniveau halten oder sogar in einen neuen Aufwärtstrend übergehen kann. Investierte Anleger bleiben vorerst dabei.