Aixtron: Darum springt die Aktie an!

Aixtron: Darum springt die Aktie an!
Foto: T. Schneider/Shutterstock
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Michael Schröder Heute, 12:22 Michael Schröder

Die Aktien von Aixtron sind zur Wochenmitte nach einer Empfehlung von JPMorgan gefragt. Analyst Craig McDowell hat sein Kursziel deutlich erhöht und zugleich das Rating für die Aktie des Anlagenbauers für die Halbleiterindustrie angehoben. Die Aktie setzt ihre Erholungsbewegung daher fort und kratzt dabei an der Marke von 20 Euro.

JPMorgan-Analyst Craig McDowell sieht den Chipausrüster vor einem breiten Aufschwung in allen Produktkategorien. Die Auftragslage dürfte sich 2026 verbessern, was die Umsatzschätzungen ab 2027 antreiben sollte. Er hat das Kursziel für Aixtron deutlich von 13,50 auf 25,20 Euro erhöht und die Aktie von „Neutral“ auf „Overweight“ hochgestuft. Damit misst McDowell dem Unternehmen angesichts stabilerer Wachstumsaussichten und verbesserter Erträge einen deutlich höheren Bewertungsmultiplikator bei.

Ein Blick auf den Chart zeigt: Die Aktie befindet sich weiterhin auf Erholungskurs, nachdem sie von knapp 40 Euro Ende 2023 bis zum Frühjahr 2025 zwischenzeitlich auf 8,45 Euro abgesackt war. Ob sich diese Erholung fortsetzt, wird vor allem der Ausblick auf das laufende Jahr zeigen, den Aixtron am 26. Februar gemeinsam mit dem Jahresabschluss für 2025 veröffentlichen wird.

Aixtron (WKN: A0WMPJ)

Operativ gibt es dagegen noch ein paar Fragezeichen: Aixtron spürte zuletzt die Schwäche mehrerer Absatzmärkte. Während die Nachfrage im Bereich Optoelektronik dank des Bedarfs an Lasern für die Datenkommunikation – insbesondere in KI-Rechenzentren – solide bleibt, zeigen sich die Märkte für Leistungselektronik auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumcarbid (SiC) bislang träge. Sie leiden unter der schwachen Nachfrage nach E-Autos, Smartphones und Laptops. Die langfristigen Perspektiven bleiben jedoch intakt. Rückenwind dürfte die Einführung neuer 800-Volt-Architekturen für KI-Rechenzentren bringen, die sowohl GaN- als auch SiC-Chips benötigen und als effizienter als herkömmliche Siliziumchips gelten.

DER AKTIONÄR hält dennoch vorerst an seiner vorsichtigen Einschätzung fest. Es bleibt abzuwarten, ob und wann die Nachfragebelebung tatsächlich in den Orderbüchern des Spezialmaschinenbauers ankommt. Abwarten.

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