Der rasante Anstieg der Ölpreise hat sich über das Wochenende fortgesetzt. Sowohl Brent- als auch WTI-Öl sind erstmals seit 2022 wieder über die 100-Dollar-Marke geklettert. Die Eskalation im Nahen Osten nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran wirkt sich damit weiter extrem auf die Rohstoffmärkte aus.
DER AKTIONÄR hatte in der vergangenen Woche im Rahmen der Titelstory von Ausgabe 11/26, in der es um die Folgen und mögliche Chancen an der Börse wegen des Iran-Kriegs ging, einen Call auf WTI-Öl empfohlen. Zu diesem Zeitpunkt notierte WTI-Öl noch bei lediglich 75 Dollar. Nicht einmal eine Woche und nur drei Handelstage später notiert der Schein mit der WKN DJ99AC bereits bei 0,58 Euro (Kaufkurs: 0,25 Euro) und damit satte 132 Prozent im Plus. Das Kursziel wurde damit bereits erreicht.
Bestimmendes Thema bleibt weiter die Angst, dass die Straße von Hormus länger gesperrt bleiben könnte. Seit dem Beginn der Angriffe und Gegenangriffe auf und vom Iran können kaum noch Schiffe die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman passieren. Normal wird hier rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert und auch für den Transport von Flüssiggas ist die Straße von Hormus wichtig. Hinzu kommt, dass die Ölproduktion in der Region durch die Attacken nachhaltig beeinträchtigt und sinken könnte.
Die Ölpreis-Rally hat am Wochenende noch einmal Fahrt aufgenommen. Wer dem Tipp des AKTIONÄR gefolgt ist, hat seinen Einsatz innerhalb kürzester Zeit mehr als verdoppelt. Es bietet sich deshalb nun an die Gewinne mitzunehmen. Wer weiter auf steigende Ölpreise setzen will, kann auf einen Schein mit einer höheren Basis setzen. Hier bietet sich beispielsweise der Call mit der WKN PK8BHV an, der aktuell bei 0,41 Euro notiert. Allerdings sollte nur die ursprüngliche Positionsgröße eingesetzt werden.
Heute, 10:15