Der US-amerikanische Pharma-Konzern Pfizer hat die Bücher zum abgelaufenen dritten Quartal vorgelegt. Das Unternehmen kann auf ein starkes Jahresviertel zurückblicken und erhöht die Zielvorgaben für Umsatz und Ergebnis je Aktie für das Fiskaljahr 2026.
Zwischen Juli und September erzielte Pfizer einen Umsatz in Höhe von 16,6 Milliarden Dollar und fand sich damit auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums ein. Analysten rechneten hingegen mit einem Erlösrückgang auf knapp 15,9 Milliarden Dollar. Exklusive der Covid-Produkte hätte der Pharma-Player ein Umsatzplus von sieben Prozent ausgewiesen.
Auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie lagen die Amerikaner mit 0,87 Dollar gleichauf mit der Vorgabe aus dem dritten Quartal 2025. Auch hier erwartete der Markt einen Rückgang – bei dieser Kennziffer auf 0,73 Dollar.
Mit Blick auf das laufende Jahr wird die Gesellschaft optimistischer: Der Umsatz soll sich nun zwischen 62,0 und 64,0 Milliarden Dollar einpendeln. Zuvor peilte Pfizer zwischen 60,5 und 62,5 Milliarden Dollar an. Das bereinigte Ergebnis je Aktie wird nun zwischen 2,95 und 3,05 Dollar erwartet. Zuvor stellte der US-Pharma-Riese lediglich 2,80 bis 3,00 Dollar in Aussicht.
Im Mittel will Pfizer also 3,00 Dollar im laufenden Geschäftsjahr pro Papier verdienen. Auf Basis des aktuellen Kursniveaus errechnet sich damit ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von gut 10 für 2026.
Die Pfizer-Aktie, die aktuell mit einer Dividenden-Rendite von 5,8 Prozent aufwartet, hat sich bereits im Vorfeld der Zahlenvorlage in einem positiven Marktumfeld für Pharma-Werte erfreulich entwickelt. In den zurückliegenden Quartalen hat DER AKTIONÄR allerdings immer wieder dem Papier von Merck & Co den Vorzug gegeben, was sich ausgezahlt hat (siehe Vergleichschart). Die Einschätzung hat Bestand, wenngleich Anleger bei der Aktie von Merck & Co eine Konsolidierung auf hohem Niveau einplanen sollten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Pfizer, Merck & Co.
Heute, 12:59
Bei Google bevorzugen