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04.09.2019 Jan Paul Fori

Volkswagen: Glorreiche Zukunft voraus? – Darum sehen Analysten noch reichlich Nachholbedarf bei der Aktie

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Volkswagen Vz.

Der Volkswagen-Konzern befindet sich im Umbruch. Nach dem "Diesel-Aus" muss der Autobauer die Umstellung auf Elektroautos meistern. Ob dies gelingt, dürfte sich bereits im kommenden Jahr zeigen, denn ab 2020 gehen die ersten E-Autos in Serie. Die Aktie generierte unterdessen zuletzt ein neues Kaufsignal.

2019 ist das inoffizielle Übergangsjahr bei vielen Automobilherstellern. Ab 2020 rollen dann E-Autos vom Band. Damit dies reibungslos gelingt, mussten die Konzerne zuvor hohe Milliardenbeträge die Forschung und Entwicklung investieren, so auch Volkswagen. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Forschungs- und Entwicklungskosten auf mehr als sieben Milliarden Euro. 

Mit dem breiten Markteintritt von E-Autos, so die Hoffnung der Branche, könnte es zu einer Wiederbelebung des zuletzt rückläufigen Automobilmarktes kommen. 

Ein Großteil der Analysten sieht daher gute Zeiten auf die Automobilbranche zukommen, derzeit raten 27 der insgesamt 33 von Bloomberg befragten Analysten zum Kauf der VW-Aktie. Unter anderem auch Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan. In einer aktuellen Studie nahm er die Vorzugsaktien von Volkswagen mit "Overweight" und einem Kursziel von 176 Euro wieder in die Bewertung auf. 

Als Grund für seine Einstufung nannte Asumendi Volkswagens Fortschritte bei der strategischen Wertsteigerung sowie die zunehmende Dynamik des Produktzyklus. Zudem lasse der Autobauer auch das Diesel-Thema allmählich hinter sich.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

Auch aus charttechnischer Sicht sieht es derzeit positiv für Volkswagen aus: Mit dem Sprung über die 200-Tage-Linie bei 147,20 Euro hat die Aktie ein starkes Kaufsignal generiert. Allerdings sollten Anleger vor einem Einstieg zunächst abwarten, ob sich dieses nicht als Fehlsignal entpuppt. In der Vergangenheit gelang der Aktie mehrfach der Sprung über diese wichtige Hürde, eine Kursrallye bliebt im Anschluss jedoch aus. 

Neueinsteiger warten daher erst noch den Ausbruch über den Widerstand bei 156 Euro ab. Wer bereits investiert ist hält weiter an der Aktie fest und beachtet den Stoppkurs bei 135 Euro. 

Mit Material von dpa-AFX