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16.10.2020 Adam Maliszewski

Tesla: Bauwasser für Gigafactory abgestellt – was nun?

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Tesla

Baustelle der neuen Tesla Gigafactory in Grünheide ruht. Der zuständige Versorger hat die Wasserzufuhr unterbrochen, da Tesla die ausstehende Forderung für Bauwasser nicht beglichen hatte, das teilte der Wasserverband Strausberg-Erkner mit. Update im letzten Absatz.

„Da wird Tesla nicht anders behandelt als andere“, sagte Verbandssprecherin Sandra Ponesky. Das Unternehmen sei mehrfach gemahnt worden mit Androhung einer Sperrung. Die Frist von 14 Tagen sei abgelaufen. Wenn das Geld eintreffe, werde das Wasser wieder angestellt. Tesla äußerte sich zunächst nicht dazu. Es ist davon auszugehen, dass der E-Autobauer das Problem schnell lösen werde.

Wesentlich komplizierter sei die Frage, woher die Wasserzufuhr in der Betriebsphase der Gigafactory kommen soll. Bislang sind die dafür notwendigen Verträge noch nicht geschlossen, es existiere lediglich eine Abrede für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung für die erste Ausbaustufe. „Es handelt sich hierbei vielleicht auch um den ‘Tesla typischen‘ Schlendrian“, so ein Autoexperte. Es stünden auch noch viele Genehmigungen verschiedener Behörden aus und Grundstücksfragen seien ungeklärt.

Laut Verbandssprecherin Ponesky werde die Gigafactory 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser im Jahr verbrauchen - die Vorbereitungen für die Leitungen sind bereits in vollem Gang. „Wir müssen sie an unser vorhandenes Netz anschließen.“ Das Brandenburger Netz verlagere sich wegen des Großabnehmers Tesla in den Süden. 

Tesla (WKN: A1CX3T)

Die größte Herausforderung beim Bau der Wasserleitungen ist nach Angaben des Wasserverbands das Schmutzwasser, das nach Erkner geleitet werden soll. Das Trinkwasser soll aus Freienbrink kommen. Wann der Bau der Wasserleitungen beginnen kann, ist bisher offen. „Die reine Bauzeit sind zwei bis drei Monate“, sagte die Sprecherin.  

Tesla wird das vorliegende Wasser-Problem schnell klären können. Die Brandenburgische Landesregierung und der Wasserverband werden alles tun, um die besten Bedingungen für den Bau sicherzustellen. Der AKTIONÄR ist weiterhin freundlich für Tesla gestimmt und hat ein Einstiegs-Kauflimit bei 350 Dollar gesetzt.

Update

Wie die zuständige Sprecherin des Wasserverbands Strausberg-Erkner, Sandra Ponesky, am Freitag im Tagesverlauf mitteilte, sei die „Zahlung eingegangen“ und die zuständigen Kollegen nehmen wieder die Entsperrung der Versorgungsleitung bei Tesla vor.

(Mit Material von dpa-AFX)