Die Auftragslage beim norwegischen Wasserstoff-Spezialisten verbessert sich weiter. Nach mehreren Orders aus dem Rüstungsbereich und einer Partnerschaft mit keinem Geringeren als Rheinmetall (DER AKTIONÄR berichtete) soll Nel einen "führenden US-Technologie-Kunden" mit Elektrolyseur-Einheiten beliefern.
Konkret sollen die Skandinavier mehrere containerisierte PEM-Elektrolyseure der MC-Serie sowie zugehörige Dienstleistungen durchführen. Gegenwert: rund zwölf Millionen Dollar. Die Auslieferungen sind für das kommende Jahr geplant.
„Wir beobachten weiterhin eine starke Nachfrage nach der MC-Plattform, auch von Kunden mit anspruchsvollen technischen und betrieblichen Anforderungen“, so Nel-CCO Todd Cartwright. „Dieser Auftrag unterstreicht die Qualität und den Entwicklungsstand unserer MC-Serie sowie das Vertrauen, das führende Technologieunternehmen Nel als zuverlässigem Partner entgegenbringen.“
Mithilfe der containerisierten PEM-Elektrolyseurplattform kann Nel eine zuverlässige und effiziente Wasserstoffproduktion vor Ort ermöglichen. Der Aufbau ist modular und damit flexibel für die verschiedensten Anwendungsbereiche geeignet.
Die Containerbauweise ermöglicht eine schnellere Installation und Integration in anspruchsvollen Technologieumgebungen, in denen Leistung, Zuverlässigkeit und die Umsetzungskompetenz des Lieferanten entscheidend seien, so Nel.
Aus charttechnischer Sicht arbeitet die Nel-Aktie an einem erneuten Ausbruchsversuch aus der mehrmonatigen Seitwärtsrange. Der große Befreiungsschlag steht noch aus.
Die Newslage beim norwegischen Wasserstoff-Spezialisten hat sich in den zurückliegenden Wochen zwar spürbar verbessert. An die Zahlen zum dritten Quartal, die am morgigen Donnerstag bereits vorgelegt werden, sollten Anleger allerdings keine zu hohen Erwartungen haben. Erneut wird Nel zwischen Juli und September rote Zahlen ausweisen. Abwarten!
Heute, 07:39
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