19.07.2019 Lars Friedrich

Enthüllt: Tesla plant Partnerschaft mit Volkswagen und Daimler

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Tesla
Trendthema

Viel wurde bereits über die Batterie-Produktion von Tesla spekuliert. Unter anderem waren im vergangenen Monat Gerüchte aufgekommen, der Elektroautohersteller arbeite in einem Geheimlabor in Kalifornien an der Konstruktion eigener Batteriezellen. Nun verrät ein hochrangiger Politiker ein neues Vorhaben.

Tesla hat Interesse an einer Partnerschaft mit dem chinesischen Batteriehersteller CATL. Ziel ist die Entwicklung eines Batteriewerks für Elektrofahrzeuge in Indonesien. Auch Volkswagen und Daimler überlegen, sich an dem Projekt zu beteiligen, sagte Luhut Pandjaitan, indonesischer Minister für maritime Angelegenheiten an diesem Freitag vor Journalisten. Das berichtet Bloomberg.

Zum Aufgabenbereich des Ministers gehören auch die Bereiche Transport, Energie und Rohstoffe. Die Kosten für das Projekt könnten Pandjaitan zufolge bis zu vier Milliarden Dollar betragen. CATL hat bereits eine Milliarde Dollar in Indonesien investiert.

Indonesien setzt stark auf den Trend zu Elektroautos. Medienberichten zufolge werden unter anderem Hyundai und Toyota insgesamt mehrere Milliarden Dollar in die Produktion vor Ort stecken.

Tesla (WKN: A1CX3T)

Laut Tesla-Chef Elon Musk waren in der Vergangenheit fehlende Batterien für Verzögerungen bei der Auto-Herstellung verantwortlich. Das Unternehmen dürfte derzeit weder Zeit noch Geld haben, um eine eigene Batterieproduktion auf die Beine zu stellen. Die Zulieferung muss funktionieren – möglichst zuverlässig und günstig. Ein gemeinsames Werk mit den deutschen Herstellern wäre eine pragmatische Lösung.

Charttechnisch sieht die Tesla-Aktie wieder etwas besser aus: Die Abwärtstrendlinie wurde klar gebrochen, der Kurs stieg diese Woche weiter.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Tesla.